Dass wir auf der Strasse schnell sind, das ist wohl allen hinlänglich bekannt, dass wir aber im moppedfeindlichen Terrain auch present sind ist neu.

Chef (Startnummer 323) und ich (Startnummer 328) haben keine Anmeldekosten und Mühen gescheut um uns bei diesem Event zu vertreten. Es galt 400m im Wasser (spuck), 25km auf dem F×hrrad (spuck) und 4km zu Fuss (spuck) möglichst schnell und am Stück zu absolvieren.

Die erste Prüfung war nicht sportlicher Natur sondern die Startzeit. 10:00 Uhr gings los, 09:00 Uhr antreten zum Nummern abholen, also 06:30 Uhr aufstehen. Am Sonntag.

Am Tag zuvor habe ich noch ein Zweirad ausgeliehen, und jemanden oragnisiert, der mir einen Helm mitbringt. Chef hat mich gegen 08:00 Uhr abgeholt und dann ging’s mit Zweifel über die eigene Kondition zum Startplatz.

Erster Event, Schwimmen: Lufttemperatur 13°C, auskleiden bis auf Badehose. Ich glaube ich brauche dem nichts mehr hinzuzufügen. Das Wasser war gemessen an der Lufttemperatur wie eine Badewanne, und die 400m gingen recht gut. Abtrocknen, umziehen und dann war für die nächste Stunde Pedale treten angesagt.

F×hrrad: Für einen wie mich, der so ein Foltergrät nur vom sehen kennt war es doch recht ungewohnt, dass die anderen damit recht schnell unterwegs waren und so brannten uns die ersten der nächsten Startgruppe schon bald so dermassen her. Aber das störte uns nicht weiter und wir fuhren für unsere Verhältnisse recht zügig. Im Gegensatz zu unserem bevorzugten Transportmittel, machen Kurven bergauf mit dem Drahtesel gar kein Spass. Am Ziel angekommen waren die ersten Schritte recht unkoordiniert, und nachdem wir die Mühlen geparkt hatten stand die letzte Prüfung bevor.

Laufen: Unsere Befürchtungen, dass dies wohl das härteste der drei Abschnitte wird, haben sich schon recht bald bestätigt. Jetzt bloss nicht aus dem Trott kommen, immer schön weiterlaufen. Wir sprachen uns gegenseitig Mut zu uns spekulierten über die Strecke die wir schon hinter uns hatten. Dann am rechten Streckenrand die Ernüchterung in Form eines Schildes. Noch 3km. Arschbacken zusammen und durch.

Nach ca. zwei Stunden war es (und wir) geschafft. Nach dem Ziel gab es Melonen zur Erfrischung, und ein Kasten Zäpfle den „unsere Crew“ mitgebracht hat.

Alles in allem recht anstrengend aber wie bei vielen schrecklichen Dingen wie z.B. Schule und Bundeswehr erinnert man sich hinterher nur noch an die guten Sachen. Wir sind nächstes Jahr wieder dabei – vielleicht voll fast ganz.

Ironman in Freiburg

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