So, einen Tag Regen und einen halben Arbeitsvormittag später hab ich Zeit für eine kurze Nachricht:

Am Samstag, 26.9.2000 gegen 9:20 (/me hat sich ein bissel in der Strecke Holzhausen-Laufenburg/CH verschätzt) fanden die TransVosges und ich in Laufenburg/CH vier Mitstreiter vor:

  • Tinu Purmann mit BMW R1150GS „Karl Dall“ (die Zylinderpräser mit den Wald/4-Kampfspuren hat er ersetzen lassen, das Weichei 🙂 )
  • Thilo mit seiner NoStickersPlease-Kawasaki ZZ-R 600
  • Peter „Bademeister“ Linder mit der BMW R1100GS und
  • Ingolf „280kg Alteisen“ Fischer mit der Suzuki GS1100G

Nachdem ich meine grobe Vorstellung von der Strecke Tinu gezeigt und der nur „also bis Délemont kenne ich das alles auswendig“ gesagt hatte, haben wir uns alle hinter Karl Dall geschart und sind los.

Über kleine und kleinste Strässchen gings via Salhöchi nach Trimbach und dann auf einer prima frisch gesplitteten Piste rauf zur Belchenflueh (wenigstens waren an beiden Enden der Splitstrecke ausführliche Warnschilder für Motorradfahrer und Radler aufgestellt). Bei Kaffee und Schinkenbrot am Gasthof Oberbölchen eine erste Rast, dann gings weiter. Über den Scheltenpaß (grenzgenial!) Richtung Délemont, dann bald hinüber ins Französische und frei nach GPS grob Richtung Giromagny. Hey Tinu, ich glaub irgendwann brauch ich auch so ein Ding, ich kann ja nicht immer mit Dir fahren.

Die Serpentinenrampe rauf zum Ballon d’Alsace war dann der perfekte Einstieg ins Vogesenrevier *braaaaaaat*.

Oben an der Passhöhe eine aufgrund der etwas transusigen Bedienung ausgedehnte Mittagsrast. jede Menge Poser unterwegs, ansonsten war bis dato aber das Verkehrsaufkommen eher mäßig.

Gegen 16:00 Start Richtung Masevaux, wir tanken uns (immer höflich, aber bestimmt) durch ein Radrennen 🙂 und flüchten aus der Hitze des Tals über den Col Amic auf den Grand Ballon. Beweisfoto, Kippe für Ingolf, weiter.

Über den Le Markstein und den Col du Platzerwasel fahren wir hinunter nach Sondernach. Dort spitz rechts weg, dann beginnt die Fahrwerksteststrecke zum Petit Ballon. Ich liebe meine Technoflex-Gabelfedern 🙂 Tinu gesteht nach(dem)her(gebranntwerden): „da hätte ich nicht schneller können“. Beweisfoto, Kippe für Ingolf. Warum lächelt Thilo nur so gequält? Wir sind doch noch gar nicht wieder runtergefahren. Vorne runter natürlich, Richtung Col du Firstplan. Der Kenner weiß: das ist der Initiationsritus für Straßenbikes, die im gemäßigten Belchenstürmer-Offroadmodus bewegt werden sollen. Hehe.

Der Rest ist dann eher Standard: die Abfahrt ins Munstertal ist nochmal nett, dann über RN Richtung Colmar. Dort Verabschiedung, Ingolf wollte noch nach Waldkirch und so sind wir über die langweiligen kerzengeraden Elsaßpisten der Rheinebene Richtung Breisach.

Schee wars, der Sigma sagt was von knapp 500km (incl. Anreise) und einem Schnitt von ca 68km/h.

Die Spalter-Tour

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