11 Uhr in Chalampé – das tönte doch mal wieder nach einer lustigen Unternehmung. Na gut, es wurde 12 bis wir losfuhren – aber wenigstens waren wir zu elft. Jottel, Chef, Tam, Germar und Sozia, Karl-Heinz, Marc und Rebecca, Tinu, Matthias Hayer und ich starteten vollgetankt und motiviert in die Vogesen.

Wir schafften sogar diesmal in Mulhouse die richtige Abfahrt Richtung Thann zu nehmen und schon konnte der Col du Hundsruck in Angriff genommen werden. In Masevaux ein kurzes „boah, war das geil“ auf dem Parkplatz – und schon ging’s auf erstaunlich splitfreien Strassen weiter zum Ballon d’Alsace, wo eigentlich ein Einkehrschwung angedacht war, dem aber verschlossenen Türen die Vollendung verwehrten. Also weiter hinunter nach St. Maurice sur Moselle. Da ist dem tam ein kleines AHEM Mistgeschick widerfahren, das er bei Bedarf sicher gerne selbst in epischer Breite zum Besten gibt.

WIr sind jedenfalls gegen 13:30 da aufgelaufen und eingekehrt, nachdem wir draußen noch über Geraspelte Frösche mit Bettseicher auf der Speisekarte gestaunt hatten. Doch, das stand da: grenouilles rapées avec pissenlit. Drinnen gab’s dann ein vor allem zeitlich sehr ausgedehntes Essen, sowohl Menüs als auch Tellergerichte wurden wohl mit äußerster Sorgfalt zubereitet, schmeckten aber auch recht ordentlich. Jedenfalls war’s drei Uhr bis wir da wieder rauskamen. tam war nach einem Kaffee heimgefahren, er hatte da was zu regeln.

Über le Thillot und den Col d’Oderen sind wir dann nach Kruth, wo sich Germar samt Begleitung nach Norden absetzte. Der Rest fuhr auf den Markstein und dann in Anbetracht der einen oder anderen noch wintergesperrten Wunschroute gemeinsam auf den Grand Ballon. Ab dort bis runter nach Uffholtz war die Strasse ein wahres Splitmeer, sodass nicht mehr wirklich Gas gegeben werden konnte. Zum Herbrennen einiger frz. Schwuchteln hat’s allerdings immer noch loggä gereicht.

In Uffholtz war dann Trennung, der Neu-Konstanzer (das spricht man übrigens „Konschdanz“! und nicht „Kons-tanz“!) der Wahl-Freiburger und der Berufs-Kaiserstühler fuhren Richtung Breisach, der Rest irgendwie nach Südosten.

Ich werde das Gefühl nicht los, als hätte das im Großen und Ganzen mal wieder einen Heidenspass gemacht!

Geraspelte Frösche mit Bettseicher
Markiert in:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.