Chalampé, 06.58Uhr MESZ, ich rolle auf den Parkplatz. Ausnahmsweise mal als Erster angekommen. Nach und nach kommen die anderen. Jürgen, der immerhin fast 10km vom Treffpunkt aus entfernt wohnt, kommt als letzter. Um 07.25 Uhr geht’s los über die A-Bahn an Mulhouse vorbei nach Thann. In Bitschwiller links hinauf auf den »Col de Hundsruck« Richtung Masevaux. Es begann zu nieseln und von den starken Gewittern gestern war allerhand Gerümpel auf der Strasse. Also obacht! Ich fuhr als erster, danach Tinu. Plötzlich waren wir alleine. Hmmm? Wir fuhren die Strecke zurück und kamen gerade noch rechtzeitig um zu sehen, wie die anderen Michael Sennrichs BMW aus dem Graben hiefen. Der erste bst-Unfall. Beim Umsehen kam Michael von der Strasse ab, und rutschte in den Graben. Gott sei Dank nichts schlimmes passiert. Der rechte Zylinder voller Schmuddel und die Spiegel weg, plus diverse Kampfspuren.

Auf den Schrecken erstmal grand café au lait mit Gugelhupf in Masevaux und abwarten bis der grossen Regen nachlässt.

Weiter ging’s auf den »Ballon d’Allsace«, wo zum Regen auch noch recht dicken Wolken zu durchfahren waren. Tiefer, auf dem Weg nach St. Maurice, war die Sicht wieder besser, und im Osten konnte man sogar die Sonne durchblitzen sehen. In Fellering Tankstop, leider fuhr Michael S. trotz Jürgens wilden Gesten am Strassenrand zielstrebig an der der Tanke vorbei. Wir wollten eigentlich über den »Petit Ballon« und dann den »Grand Ballon überqueren« aber auf Grund der Wetterlage beschlossen wir den »Petit Ballon« auszulassen und nur den »Grand Ballon« unter die Räder zu nehmen.

Jürgen und ich machten uns auf die Suche nach Michael S. während Michael und Tinu die Spiegel und Blinker der BMW wieder salonfähig schraubten. Kurz nach Moosch kam uns Michael S. entgegen und wir stiessen wieder zu den anderen.

In Willer sur Thur links auf den Grossen und wieder runter nach Cernay. Mittlerweile schien die Sonne und es war richtig heiss unterm nassen Leder. Auf der Bahn wieder an Mulhouse vorbei nach Müllheim, Badenweiler, wo wir im Café Lämmlin grosszügig bewirtet wurden. Danach trennten sich unsere Wege, und jeder machte sich mehr oder weniger direkt auch den Heimweg.

Soweit waren’s 242km die wir mit 70.65km/h Schnitt gefahren sind.

Im Frühtau zu Berge

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