Mir war schnell klar, dass ich Mountys Einladung seine diesjährige Weihnachtsbrödle Kreation zu testen Folge leisten würde. Meine Sucht nach kulinarischen Hochgenüssen, die in unserem Universum sonst nirgends zu finden sind, ist einfach zu groß. Eine Sucht, die übrigens die meisten Belchenstuermer mit sich rum schleppen. Hut ab vor tam, der bis kurz vor der Abfahrt zu Mounty seine Sucht noch unterdrücken konnte und sich nicht sicher war ob er mit soll. Ich mache es kurz, auch er wurde schwach.

Durch ein willkommenes Loch im Raum-Zeit-Kontinuum zwischen Kandern und Steinen schafften wir es, doch nicht all zu spät in Hasel ein zu treffen, obwohl es schon dunkelte und die Sterne zwar noch nicht funkelten aber doch schon bereit dazu waren. Keine Ahnung ob all überall auf den Tannenspitzen gold’ne Lichtlein blitzten – die Konzentration war ganz auf den anstehenden kulinarischen Hochgenuss ausgerichtet. Ein Tässchen Kaffee für jeden hatte Mounty natürlich schnell bereit gestellt, damit wir sagen konnten wir waren zum Kaffee da. Schnell wurde klar, dass es schwer werden würde von jeder Sorte eins zu probieren. Eins besser als das andere. Jeder hatte seine Vorlieben, aber die Kissinger Brödle waren bei allen ganz vorne mit dabei.

Mounty zeigte uns dann noch was es an der Spiele Messe für Neuigkeiten gab. Jede Menge Geduldsspiele zum Beispiel. Herrlich diese Cola Flasche mit der Metallkugel drin, die man aus der Flasche buxieren sollte. Wir knobelten und gaben alles, mussten aber schließlich kapitulieren. Gut dass Mountys neuer Indoor-Hubschrauber noch da war. Wenn wir schon nicht mit dem Zweirad her flogen, dann flogen wir zumindest durch Mountys Wohnung. Also wer noch was für unter den Weihnachtsbaum sucht, findet bei Mounty immer eine neue Idee.

Nachdem der Blutzuckerspiegel wieder auf unter 50% (Anteil Zucker im Verhälnis zum restlichen Blut) gesunken war wagten wir die Heimfahrt durch finsteren Tann. Wir kamen auch an.

So dann… Mounty, wir danken Dir und verneigen uns vor deinen Künsten.

Brötle

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