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Inhalt 2005

Joes 60ster am 2005-07-03

Text: tam

Ingolf machte uns ein Angebot, das wir nicht ausschlagen konnten. Nicht ohne Hintergedanken allerdings, wollten wir doch Joe mit aufgezwungener Verspätung unsere bescheidenen Geschenke präsentieren. 14 Uhr bei Mounty, ein paar Kurven im Schwarzwald kratzen und Abends Rindfleisch vom Grill. 14 Uhr bei Mounty heißt für mich 12.30 Uhr den Anlasser des Zixxers drücken, Jürgen abholen und gemeinsam über den Kreuzweg nach Schönau, in Atzenbach Richtung Gersbach, und Die Göttliche gen Hasel. Bei 28°C und blauem Himmel nicht das was man für gewöhnlich als langweilig bezeichnet. In Hasel angekommen musste Jürgen allerdings erste Verluste melden, denn seine Frau und Sozia war dem wilden Ritt unter diesen, anderen Umständen nicht gewachsen und ihr Magen stülpte das Frühstück an den Waldesrand. Ganz klar, sie braucht zu Hause eine Pause nach der Sause. Also auf dem gleichen Weg wieder zurück nach Badenweiler. Wer jetzt meint das wäre langweilig hat keine Ahnung und sollte das Lesen hier jetzt und ab sofort unterlassen.

Auf dem Weg zum Münstertal machten wir eine kurze Rast unter schattigen Kastanien um verlorene Flüssigkeit zu egalisieren. Das geht am besten mit Wurstsalat und Eiscafe hab ich mir sagen lassen. Die säuerlichen Rülpser ab der Storenauffahrt ließen schnell nach, denn gut geschwenkt ist halb verdaut, und so schwenken wir den Mageninhalt auf den Moppeds über Wieden nach Utzenfeld hinab vorbei an Präg und Bernau bis nach St. Blasien, durch die gefährlichen Felsen des Albtals in eine Gegend, die mir und der Zivilisation bisher verborgen geblieben sind.

Ingolf setzte sich vor den Pulk und die maximale Straßenbreite betrug ab jetzt 2m. Der dichte Wald verdunkelte die teils nicht mehr frischen Asphaltfetzen auf locker 22:15 Uhr. Um nicht verloren zu gehen ergatterte ich mir einen Platz im vorderen Drittel, denn meine Tank-LED zeigte mir schon seit zig Kilometer die drohende Dürre im Tank an, die Akkus des GPS waren leer, das Mobiltelefon rang jämmerlich nach einem brauchbaren Signal und Glasperlen zum Tauschen hatte ich auch keine mit. Also immer früh hochschalten und bergab die Schwerkraft bei gezogener Kupplung gratis arbeiten lassen. So hat es letztendlich bis nach Wallbach zu Ingolfs Bleibe gereicht.

Das Feuer war schon entfacht, Andi und Hans hatte auf die nette Fahrt leider verzichten müssen und dafür schon mal ein paar niedere Arbeiten erledigt. Beim ersten Bier überreichten wir unfeierlich aber herzlich die Geschenke an unseren rüstigen Raser, der sich dafür schon nichtsahnend einige Stunden im Voraus mit einer Runde Eiscafe und Wurstsalat bedankt hatte. Zum gemütlichen Teil des Tages gibt es nichts weiter zu sagen. Jeder der uns kennt weiß, dass keiner von uns hungrig oder gar durstig die gemütliche Ecke mit Biergarnitur und einigen Ster Holz verlassen hat.

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Megafete™ 2005 vom 2005-05-13 bis 2005-05-16

Text: tam

Die zehnte Ausgabe bei uns im bst Land. Dieses mal also nicht einfach am Freitag Nachmittag auf den Bock sitzen und in das Vergnügen donnern, sondern erst mal klar machen, dass die Fete auch steigen kann.

Die Location

Erst mal grob rumfragen ob irgend jemand irgend was taugliches kennt. Diverse Vorschläge entpuppten sich schnell als Nieten, vielversprechendes war nicht zu mieten oder einfach örtlich ungünstig. Nach vielem hin und her wurde der Jugendzeltplatz in Bernau auserkoren. Gemeinsame Besichtigung vor Ort bestätigte und beschwingte unser Vorhaben. Das Wichtigste schien geschafft, eine nette Location mitten im Motorradparadies.

Die Zweifel

Je mehr sich das Jahr dem Ende näherte, desto größer wurden meine Zweifel ob Bernau wirklich der richtige Ort für die 10. Megatfete™ ist. Gleich mehrere Faktoren sprachen bei genauer Betrachtung gegen den Jugendzeltplatz.

  1. Der ganze Komplex ist mitten im Naturschutzgebiet
  2. Der Anfahrtsweg ist für alle von uns mehr als 50km
  3. Der Platz liegt auf knapp 1000m Höhe
  4. Die Miete ist zu teuer

Besonders die 1000m Höhe gaben mir zu denken, denn Pfingsten ist dieses Jahr zwei Wochen früher als sonst. Anfragen vor Ort ergaben, dass es an Pfingsten mitunter doch noch recht schattig sein kann, besonders Nachts sind Minusgrade normal. Das muss nicht unbedingt sein, Traumkurven vor dem Zelt sind nur witzig wenn man sie ohne Schneeketten fahren kann. Ganz klar wir brauchen eine

Alternative Location

Jetzt haben wir erst mal ein Problem, denn viele Hütten im Zielgebiet haben wir bereits abgehakt und trotzdem brauchen wir was, das

  1. Nicht mitten im Naturschutzgebiet liegt
  2. Der Anfahrtsweg für mindestens einen von uns kleiner 10km ist
  3. Der Platz auf temperaturgünstigem Niveau liegt
  4. Die Miete günstig ist

Das sind ja gleich vier Wünsche auf einmal, selbst die allmächtige Kinderüberaschung wäre damit maßlos überfordert. Aber Jammern hilft nichts, hemdsärmlig wird die Suche neu aufgerollt. Jedem, dem ich über den Weg lief erzählte ich von unserer Situation, aber keiner hatte außer einem aufmunterndem "Viel Glück" wirklich was zu bieten, zumindest genau bis dahin nicht, als ich unseren "Wecklemann" vom Frühstücksservice ansprach. "Hast du Dir schon mal den Platz an unserem Clubheim angeschaut?" Da ich bis dahin weder den Club noch das Clubheim kannte war ich doch einigermaßen perplex, und ich war natürlich sofort ganz Ohr. Schnell wurde ein Besichtigungstermin vor Ort ausgemacht und es grenzte an ein Wunder, alle vier Wünsche wurden auf einmal erfüllt.

Den Sack zumachen

Um den Deal perfekt zu machen trafen wir uns mit dem Präsi der Black Rider wenige Tage später im Clubheim um den genauen Ablauf und die anfallenden Kosten festzulegen. Ich habe von Anfang an klar gemacht, wie das Modell Megatfete™ funktioniert und so soll es auch dieses Mal sein. Etwas verwundert waren die Rocker schon, Feten bei denen alles per Flatrate und freiwillig abgerechnet wird hatten sie noch nie organisiert, aber ich versicherte, dass das alles mein Problem ist und sie wie schriftlich festgehalten die Miete und alle anderen anfallenden Kosten unabhängig von mir persönlich bekommen werden. Unterschreiben, Bier drauf trinken, gut ist.

Die Vorbereitung

Die anfallenden Arbeiten wurden aufgelistet, die Arbeitswilligen haben sich nach persönlicher Vorliebe und Fähigkeit dafür angemeldet, Probleme zur baldmöglichster Lösung ausgeschrieben. Schnell war klar, was wir unbedingt haben wollen

  1. Eine Zapfanlage die Bier statt Schaum fördert
  2. Kaffee ohne Wartezeit zu jeder Zeit
  3. Ausreichende Grillkapazität
  4. Musik, die gepflegte Unterhaltung zulässt

Da waren sie wieder, unsere vier Wünsche, die uns dieses Mal aber nicht schocken konnten. Mit ein wenig finanziellem Aufwand ist uns, wie wir später festgestellt haben, doch einiges davon geglückt.

Zwei Tage vor der Megafete™ ging es dann zur Sache. Alle Helfer waren wie angekündigt immer vor Ort und es lief wie am Schnürchen. Einkaufen, Musikanlage abholen, Zeltplanen aufhängen, Satellitenschüssel aufbauen und ausrichten, Kaffeemaschinen testen, probezapfen, Biergarnituren aufstellen, Lichterketten aufhängen und vieles mehr.

Der Freitag

Der erste Schock um kurz vor sieben Uhr. Ich werde von prasselnden Regen auf meinem Dachfenster aufgeweckt. Na Klasse, da hilft es wenig wenn man sich immer wieder einredet, dass man daran nichts ändern kann. Glücklicherweise lässt der Regen zwei Stunden später nach und als der erste Gast an der Location eintraf sah es schon wieder richtig gut aus, das Wetter. Während Marc das Feuer entfachte erreichten immer mehr das Ziel ihrer Reise und schlugen ihre Zelte auf. Der Rest des Tages war wie immer - freudige Begrüßungen, gestenreiche Erzählungen, alkoholische Getränke.

Der einzige Aufreger gegen zwölf Uhr nachts, als plötzlich der Druck der Zapfanlage von den regulären 2.2 bar auf 0.7 abfiel. Der SuperGAU bahnt sich an - kein Bier mehr. Aber noch war es nicht soweit. Fix das Mobiltelefon gezückt und den Getränkehändler angerufen. Der wusste gleich was Sache war und brachte ungefähr 20 Minuten später eine Ersatzflasche Kohlendioxid mit. Er entschuldigte sich viele Male, er hat die Flasche verwechselt und uns zuerst ein fast leere hingestellt. Die Neue hingegen war noch versiegelt und damit randvoll - genug Druck für die 10 Fässer Bier, die noch kommen sollten. Unter klarem Himmel wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Der Samstag

Das meist trockene, aber recht unsicher wirkende Wetter lies viele von der geplanten Tour durch den Schwarzwald oder die Vogesen abbringen, gemütlichere Alternative für viele das nahegelegene Thermalbad in Bad Krozingen oder Gammeln auf der Location. Abends gab's das übliche Rahmenprogramm mit Burnouts, Feuerpucken usw. Leider sind deutlich weniger gekommen als angemeldet und erwartet, selbst mit einigen nicht d.r.m-ler die zur Unterstützung angereist waren reicht es nicht die 100er Marke zu knacken.

Der Sonntag

Das Wetter ist nicht wirklich besser als gestern, aber einige machen sich mutig auf den Weg in die Vogesen und in den Schwarzwald. Gegen 13 Uhr muss ich bereits das zweite Fass Bier anschließen, entweder ist es heißer als ich fühle oder das Bier schmeckt einfach nur gut. Die vier "Screwloose"-er verabschieden sich ordentlich und machen sich auf den Heimweg, während unser scheinbar unerschöpflicher Holzvorrat auf ein übersichtliches Maß schrumpft. Ich hätten nie gedacht, dass wir am Montag Nachmittag nur noch 10 Ster übrig haben werden.

Der Montag

Nach ausführlichem Frühstück wird zusammen gepackt. bei trockenem Wetter reisen die Rocker nach und nach ab. Um halb zwei beginnen wir mit den Aufräumarbeiten. Das geht recht zügig, denn schon knappe zwei Stunden später ist alles picco bello versorgt und gereinigt. Die Marmeladen und Wurstreste werden zwangsgeteilt. Im Kühlschrank sind Vorräte für noch mindestens eine Woche Völlerei, jeder kriegt ein Fresspaket auf's Auge gedrückt. Ausreden zählen nicht. Während das Absaugen der randvollen Dixies die nähere Umgebung mit einem in den Augen leicht brennenden Geruch erfüllt, werden die Org Dosen bis unter das Dach beladen und verlassen einer nach dem anderen die Location.

Das Fazit

Auch wenn wir gehofft haben, dass ein paar mehr Rocker kommen würden hat es dennoch für eine kleine aber feine Megatfete™ gereicht. Uns hat die Organisation viel Spaß gemacht und die Weichen für eine Wiederholung an Pfingsten 2006 sind gestellt.

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Kulinarisches MF Org Treffen am 2005-04-24

Text: tam

Punkt 13:30 Uhr bin ich gut vorbereitet aufgebrochen. Lederkombi gefettet, darüber meine nicht mehr ganz dichte Regenkombi - besser als nichts. Zwar hat's bei mir nicht geregnet und im Elsass waren schon die ersten Auflockerungen in den Wolken zu beobachten, aber die Erfahrung lehrte mich das zu ignorieren. Fünf vor zwei war ich bei Jürgen, der ob des Wetters nicht sonderlich motiviert schien, aber jetzt hatte er keine andere Wahl mehr. Chef kam kurz darauf und nicht so kurz darauf trafen wir Germar an der Tanke. Sprit fassen und von Badenweiler über den Kreuzweg nach Schönau. Das Wetter war mittlerweile feuchter, trotzdem hat es mir Spaß gemacht. In Atzenbach links weg, es frischte mehr und mehr auf, was uns aber nicht wirklich abschreckte ein gutes Tempo über eine der besten Strecken im Schwarzwald vorzulegen. Mit dem akademischen Viertel Verspätung erreichten wir durchnässt Hasel und stellen bei strömenden Regen unseres Moppeds zwischen Joes Dose und Ingolfs XT. Mounty war in jeder Hinsicht top vorbereitet, im Schopf waren bereits einige Kleiderbügel parat um unsere nassen Hüllen ausbluten zu lassen.

Der Tisch war gedeckt und Mama Mounty wirbelte bereits in der Küche. Fünf Kilo Spargel(n) - zwei Sorten, Schinken - diverses Sorten, Pell - und Bratkartoffeln, Sauce Hollandaise, heiße und kalte Getränke nach Wunsch. Zwischen essen und vielen Nachschlag blieb dennoch reichlich Zeit letzte Unklarheiten zwecks MF zu klären. Zwischendurch kam dann auch noch Tinu, als Strafe für die Verspätung gab es für ihn nur Schinkenbrot mit Ei.

Damit's beim Reden nicht so trocken war hatte Mounty zwei Kuchen mit Schlagsahne vorbereitet. Ich weiß nicht genau warum, aber jedes Mal wenn wir bei Mounty aus den Haus gehen spannt der Ranzen.

Trotz Dauerregen konnten wir uns die Strecke von Steinen nach Kandern und Badenweiler nicht verkneifen und als ich nach 160km den Bock wieder in die Garage stellte war mir wieder einmal klar geworden - es muss nicht immer die Sonne scheinen um auf zwei Rädern Spaß zu haben.

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Vogesenrunde am 2005-04-03

Text: HansMan

11 Uhr in Chalampé - das tönte doch mal wieder nach einer lustigen Unternehmung. Na gut, es wurde 12 bis wir losfuhren - aber wenigstens waren wir zu elft. Jottel, Chef, Tam, Germar und Sozia, Karl-Heinz, Marc und Rebecca, Tinu, Matthias Hayer und ich starteten vollgetankt und motiviert in die Vogesen.

Wir schafften sogar diesmal in Mulhouse die richtige Abfahrt Richtung Thann zu nehmen und schon konnte der Col du Hundsruck in Angriff genommen werden. In Masevaux ein kurzes "boah, war das geil" auf dem Parkplatz - und schon ging's auf erstaunlich splitfreien Strassen weiter zum Ballon d'Alsace, wo eigentlich ein Einkehrschwung angedacht war, dem aber verschlossenen Türen die Vollendung verwehrten. Also weiter hinunter nach St. Maurice sur Moselle. Da ist dem tam ein kleines AHEM Mistgeschick widerfahren, das er bei Bedarf sicher gerne selbst in epischer Breite zum Besten gibt.

WIr sind jedenfalls gegen 13:30 da aufgelaufen und eingekehrt, nachdem wir draussen noch über Geraspelte Frösche mit Bettseicher auf der Speisekarte gestaunt hatten. Doch, das stand da: grenouilles rapées avec pissenlit. Drinnen gab's dann ein vor allem zeitlich sehr ausgedehntes Essen, sowohl Menüs als auch Tellergerichte wurden wohl mit äußerster Sorgfalt zubereitet, schmeckten aber auch recht ordentlich. Jedenfalls war's drei Uhr bis wir da wieder rauskamen. Tam war nach einem Kaffee heimgefahren, er hatte da was zu regeln. Siehe Bilder am Ende dieses Berichts.

Über le Thillot und den Col d'Oderen sind wir dann nach Kruth, wo sich Germar samt Begleitung nach Norden absetzte. Der Rest fuhr auf den Markstein und dann in Anbetracht der einen oder anderen noch wintergesperrten Wunschroute gemeinsam auf den Grand Ballon. Ab dort bis runter nach Uffholtz war die Strasse ein wahres Splitmeer, sodass nicht mehr wirklich Gas gegeben werden konnte. Zum Herbrennen einiger frz. Schwuchteln hat's allerdings immer noch loggä gereicht.

In Uffholtz war dann Trennung, der Neu-Konstanzer (das spricht man übrigens "Konschdanz"! und nicht "Kons-tanz"!) der Wahl-Freiburger und der Berufs-Kaiserstühler fuhren Richtung Breisach, der Rest irgendwie nach Südosten.

Ich werde das Gefühl nicht los, als hätte das im Großen und Ganzen mal wieder einen Heidenspass gemacht!

Bild - Treffpunkt, Bild - Kratzer 1, Bild - Kratzer 2, Bild - Kratzer 3 und Bild - grenouilles rapées avec pissenlit

GPX Track von Tinu.

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Flumserberge 2005 vom 2005-01-21 bis 2005-01-23

Text: tam

Überpünktlich um 16:50 Uhr traf Germar mit seinem VW Bus bei mir ein. Schnell den Rucksack eingeladen und im nächsten Supermarkt Bier eingekauft fuhren wir zu Chef, der bereits in den Startlöchern stand. Auf der Autobahn gerieten wir kurz nach Basel in einen kleinen Stau wegen einem Unfall, der uns aber höchstens 15 Minuten gekostet hat. Der Rest der Strecke war frei und wir kamen gut vorwärts. Der letzte Anstieg nach Flumserberge war festgefahrene Schneedecke und mit den Winterreifen problemlos zu bewältigen.

Joe und Tinu waren schon kräftig am Käsefondue vorbereiten, jetzt fehlten nur noch Mounty und Ingolf, Marc hat sich bereits telefonisch für den Samstag angemeldet. Anrufe auf Mountys Mobiltelefon blieben unbeantwortet, also beschlossen wir einen der zwei Founduehafen schon mal in Angriff zu nehmen. Um 22:30 dann endlich - zwei nasse Menschen traten durch die Tür. Mittlerweile hatte es kräftig angefangen zu schneien und Mountys A Klasse blieb trotz Winterbereifung kurz vor dem Ziel hängen. Schneeketten mussten montiert werden, immer gern genommen bei Dunkelheit im Schneegestöber. Klar, dass die beiden hungrig waren, das zweite Fondue wurde nicht wirklich alt.

Um 11:00 Uhr, wann sonst, gab es Brunch. Joe hat Zopf und andere Leckereien in der örtlichen Bäckerei geholt, es fehlt wie immer an nichts. Danach erholten sich einige mit einem Mittagsschlaf, andere gammelten auf der gemütlichen Couchgarnitur, bis Mounty Käse, - und Bratapfelkuchen servierte. Wir mussten und ranhalten, denn die Teigtaschen warteten schon auf ihren Verzehr. Wir alle hoffen, dass Marc bald auftaucht und uns hilft die Unmengen an Nahrungsmittel zu vertilgen. Marc trifft ein, der Blätterteigtaschen Nachschub scheint unerschöpflich. Aber wir schaffen es trotzdem doch, auch wenn es scheint, dass wir unser Pulver damit schon verschossen habe, die viereinhalb Kilogramm Rindfleisch lagen noch immer vor uns, ganz zu schweigen von den den diversen Beilagen und Joes Käseplatte. Der Indoorgrill heizt dank cleverem Kohleanheizturm nach 15 Minuten schon beträchtlich. Bis 23:30 geben wir alles, aber Joes Käseplatte wird auf morgen verschoben.

Nach dem Frühstück ging es gemütlich mit der Endreinigung weiter. Jeder schrubbte, wischte, saugte oder schippte. Um 15:00 Uhr brachen wir alle nach Hause auf.

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Das Jahr fängt ja gut an am 2005-01-08

Text: tinu

Es folgt ein zusammengeschnittener IRC log von Tinu

Wir sind Richtung Aargau eigentlich wollte ich den ersten Teil des Belchensturms fahren wegen Streckensperrung mussten wir dann eine andere Strecke nehmen. Ging alles problemlos, wir waren uns bewusst, dass es an schattigen Stellen noch ziemlich glatt sein kann.

An einer kurzen, steilen Auffahrt war es auch schattig, ich konnte sehen, dass die Straße weiß glänzt (bis auf die Spuren), ich denke noch Uii glatt, wie immer in solchen Situationen, habe ich nichts gemacht. Kein Gas, nicht vom Gas, nicht Lenken, ich kam ohne zu rutschen durch. Im Spiegel sah ich dann Ingolf stürzen, Thomas konnte in die Böschung ausweichen und ist umgekippt. Joe konnte vorher anhalten. Nachdem wir Ingolf aufgelesen hatten, wollte ich ausprobieren, wo es weniger glatt ist, ich mache einen Schritt auf die vereiste Stelle und bumm lag ich auf dem Rücken. (zum Glück mit Helm) Es war auch nächster Nähe nicht ersichtlich, wie glatt das war. Joe versuchte dann über eine Wiese die Stelle zu umfahren, dabei ist er (fast im Stand) umgekippt. Wir haben uns dann getrennt, Joe ist linksherum und wir rechts herum, auf der Saalhöhe haben wir uns dann getroffen. Joe und mir geht es gut, aber Ingolf hat es heftiger erwischt. Er konnte nach der Pause seine XT nicht mehr antreten und auch nicht ohne Hilfe aufsteigen.

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