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Inhalt 2004

GGG und EH Kurs vom 2004-08-28 bis 2004-08-29

Text: tam

Ingolfs Genesung ist soweit fortgeschritten, dass einer kleinen Feier nichts mehr im Wege stand. Bei Ingolfs neuer Wohnung mit großem Garten und idealer Grillbehausung trafen wir uns am Samstag Abend um Fleisch [tm] zu grillen, über den Unfall und die Folgen und alles andere zu reden. Eugen, Ingolfs Vermieter spielte den Grillmeister und neben jeder Menge Flüssigem gab's ausreichend Rindersteaks und verschiedene Salate. Joe, Tinu, Jürgen, Chef und Andi wollten lieber zu Hause übernachten und verabschiedeten sich gegen 00:30 Uhr, Germar, Ingolf und ich nutzten die Zeit bis tief in Nacht. Nachdem Germar und ich Ingolfs Wohnzimmer von alle Fliegen befreit haben, nutzten wir das große und bequeme Ausziehsofa für einige Stunden erholsamen Schlaf.

Am Sonntag um 9:30 Uhr kam Jürgen pünktlich zum Frühstück, wenig später gesellte sich noch unverhofft Mounty zu uns. Germar hatte verschieden Utensilien für den Erste Hilfe Auffrischungskurs mitgebracht, und nach etwas Theorie absolvierten wir unter Germars fachkundiger Aufsicht gleich zahlreiche praktische Übung wie zum Beispiel Helm abnehmen, stabile Seitenlage, Schocklage, Druckverband und Mund zu Nase Beatmung an einem Dummy. Der Dummy war mit einem kleinen Computer ausgestattet, wo man genau ablesen konnte ob man richtig beatmet oder die Herzmassage mit richtigem Druck und der richtigen Stelle macht. Alles in Allem haben wir denke ich viel gelernt was wir hoffentlich nie brauchen werden.

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gbst04 am 2004-07-04

Text: tam

Nach Jahren war es mal wieder soweit. Der große Belchensturm. Alle fünf Belchen hintereinander. Von der Schweiz über Frankreich nach Deutschland. Wir trafen uns um 9 Uhr in Laufenburg, 15 wild entschlossene auf 14 Motorrädern. Jürgen kam mit seiner brandneuen Honda CBR600 RR, Marc hat sich eine KTM 950 Adventure über das Wochenende zum Testen ausgeliehen. Nachdem alle vollgetankt hatten und auch die ohne Pass die Grenze passiert hatten, ging es gegen 9:30 Uhr endlich auf Tour. Der schweizer Belchen war schnell erklommen, und nach einer kurzen Kaffeepause ging es weiter Richtung Frankreich.

Nochmal Sprit fassen in Cernay, dann über den Col du Hundsrück zum Ballon d'Allsace. In Sewen, am Fuße des Ballon d'Allsace wurden wir von der Polizei auf eine Ausweichstrecke verwiesen, weil die Hauptstrecke wegen eines Autorennens noch bis 18:00 Uhr gesperrt war. Damit nahm das Unglück seinen Lauf. Auf einer schmalen, anfänglich gut ausgebauten Straße fuhren wir gen Gipfel. Plötzlich rutschte Ingolf auf einem breiten Streifen Splitt in der Mitte der Fahrbahn aus und stürzte schwer. Als Andi, Jürgen und ich angehalten hatten, war von Ingolf erst gar nichts zu sehen, denn er lag fast vollständig unter seiner Suzuki. Wir hoben das Motorrad auf, und Ingolf lag regungslos auf dem schmalen Seitensteifen, nur ein Meter von der steilen Böschung entfernt. Wir befürchteten das Schlimmste. Nach einigen, endlos erscheinenden Sekunden, röchelte Ingolf. Mittlerweile war auch Germar bei Ingolf, der als Sani im DRK über gute Erste Hilfe Kenntnisse verfügt. Ingolf war jetzt auch wieder ansprechbar, Germar versuchte herauszukriegen, was wo schmerzt. Vorsichtig nahmen wir den Helm ab, öffneten seine Jacke und zogen die Stiefel aus. Eine Sitzbank diente als Kopfstütze, ein Rückenprotektor spendete Schatten. Notruf per GSM war nicht möglich, weil das minimal vorhandene Netz beim telefonieren sofort wieder abriss. Andi hat ein entgegenkommendes Auto angehalten und und mit fast perfektem französisch den Autofahrer unterrichtet. "Amblulanz - Telefon" - gut, dass diese Begriffe einigermaßen international sind. Während Germar feststellte, dass alle Gliedmaßen funktionieren, traf die örtliche Polizei und die Feuerwehr ein, die die grobe Erstversorgung einleiteten. Ca. 15 Minuten später kam der Krankenwagen. Der Arzt bestellte gleich einen Helikopter. Ingolf wurde von den Sanitätern auf einer Trage fixiert, um ihn mit dem Krankenwagen zur nächstmöglichen Landemöglichkeit für den Hubschrauber zu transportieren. Heike (gelbe VTR1000) versuchte unterdessen, den Abtransport der Suzuki durch den ADAC zu organisieren. Marc und Rebecca (Marcs Sozia) sollten bei Ingolf bleiben, bis er in den Hubschrauber gelegt wurde um zu dolmetschen oder anderweitig zu helfen, alle anderen trafen sich in einem Straßencafé in Sewen.

Während die zackige Bedienung ein Perrier Menth nach dem anderen serviert, flog der Rettungsheli über uns, es konnte sich jetzt also nur noch um Minuten handeln, bis Ingolf ins Krankenhaus gebracht wird. Weit gefehlt, erst nach weit über einer Stunde kam  Marc bei uns an und erzählt uns die Neuigkeiten. Vorläufige Diagnose: Pneumothorax, Schlüsselbeinbruch, Fleischwunde am Knie, Prellungen. Ingolf ist auf dem Weg in die Uni Klinik nach Freiburg. Die Verzögerung kam durch die Versorgung des Pneumothorax vor dem Abflug zu Stande.

Vom Café aus trennten sich unsere Wege, da uns die Lust zum Weiterfahren vergangen war. In Müllheim angekommen konnten Jürgen und ich der Verlockung den deutschen Belchen zu stürmen dennoch nicht widerstehen, und so ließen wir einen traurigen Tag würdig ausklingen.

Einen Tag später berichtet Germar in der Mailingliste: Er hat sich 6 Rippen (alle links) gebrochen, was den schon gestern vermuteten Pneumothorax verursacht hat. Dann sind noch das Schulterblatt links und das linke Schlüsselbein gebrochen, und das Knie hat ein 'Loch' (mehr weiß ich darüber nicht). Es wurde eine CT vom ganzen Kerl gemacht, die bestätigte, dass die Birne und die Wirbelsäule nichts abbekommen hat. Die Lungengeschichte wurde gestern Abend noch versorgt, allerdings nicht operativ, sondern irgendwie 'von außen'. Die Gräten sind nicht vergipst o.ä., sondern einfach nur ruhig gestellt. Ansonsten schaut Ingolf halt ein wenig angeschraddelt aus (Veilchen, Prellungen, etc.), aber das sieht schlimmer aus als es ist. Er fühlt sich halt noch recht mies, die Rippen tun wohl gut weh.

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Megafete™ X-1 vom 2004-05-28 bis 2004-05-31

Text: tam

Wie jedes Jahr an Pfingsten wird Kays Geburtstag und anderes bei der Megafete gefeiert.

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Onkel Tinus Hütte vom 2004-01-09 bis 2004-01-11

Text: tam

Wenn wir schon SW4 nicht geschafft haben, dann wenigstens einen klasse Winterevent im Ferienhaus von Tinus Eltern. Freitag Abend verabredeten wir uns in Flumserberge in der Schweiz.

Zum Käsefondue waren alle hungrig an den Tisch gesessen um körbeweise Brot mit Käse und Kirschwasser zu tränken. In den leeren Fonduetöpfen wurde zum Nachtisch noch etwas Rührei gekocht. Bis früh in den Morgen gab's allerhand zu trinken und zu erzählen.

Samstag gegen 12:00 Uhr wurde Frühstück mit allem drum und dran serviert. Mittlerweile war auch Joe eingetroffen, aber dank geräumiger Lokalität fanden inzwischen acht Leute problemlos Platz. Germar und Chef machten sich bereit für die Skipiste, der Rest zog es vor in der Hütte einen ruhigen Nachmittag zu verbringen. Hans reichte das Bruchgebäck, der Kaffeemaschine wurde nicht viel Pause gegönnt.

Mounty war bereits in der Küche und buk einen Calvados Bratapfelkuchen, und bereitete seine gefüllten Teigtaschen vor. Nicht, dass einer von uns Hunger hatte, aber wir waren ja schließlich nicht zum Vergnügen da.

Gegen 18:00 Uhr stieß auch Jürgen zu uns, und brachte einen Schukostecker Adapter mit, mein Notebook lechzte schon sei längerem nach Strom. Während die Teigtaschen serviert wurden heizte Hans bereits den hausinternen offenen Kamin zum Grillen der Rindersteaks an. Das edle Fleisch war schnell gar und wurde fachgerecht entsorgt. Zum Nachtisch den Kuchen. Spätestens jetzt war wirklich auch der letzte pappsatt. Joe musste leider schon wieder nach Hause, er musst dringend noch einen Brief an Tiscali schreiben.

Sonntag wieder großzügiger Brunch mit Rührei und Speck, nach Endreinigung des Hauses allgemeiner Aufbruch gegen 16:00 Uhr. Ein super Wochenende. Ich bin dafür, dass wir dies fest in die Jahresplanung mit einbauen.

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