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Inhalt 2003

Mountys Geburtstag am 2003-10-12

Text: tam

Mounty hat Geburtstag, und speziell in diesen Fall backt der Jubilar selbst, und das ist gut so, denn mittlerweile reicht der bloße Gedanke an sein Calvados Bratapfelkuchen uns das Wasser im Mund zusammen laufen zu lassen.
Eine kleine Gruppe traf sich um 15:00 Uhr in Hasel wo bereits einige Kuchen angerichtet waren und Mountys Mutter die Blätterteigtaschen für Zwischendurch zubereitete. Dazu gab's Kaffee aus der Saeco und Tee mit geheimen Kräutern, die, so erzählt an sich, den Grip erhöhen. Die Kuchen waren etwas knapp bemessen, es waren nur 3 ganze übrig, die Blätterteigteile waren klar zu wenig, nur 2 Platten haben wir nicht geschafft.
Gegen 18:00 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg um bei schönem Wetter und Tageslicht noch einige Straßen unter die Reifen nehmen konnten.

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RdC Demo am 2003-09-21

Text: Germar

Aufgrund einer kurzfristiger Wegstreckenoptimierung - und damit Ausschlafvorteil von ca. 45min. - wurde die grill +penn-location von Rickenbach nach Wintersweiler verlegt. Dirk kam aus der GUS quer durch den Schwarzwald nach Schönau, wo wir uns leicht verspätet [tm] trafen. Da Ingolf mit dem toten Tier schon unterwegs nach Wintersweiler war, nahmen wir die fast direkte Route via Neuenweg, Badenweiler und Kandern nach Wintersweiler. Dort wartete Ingolf schon sehnsüchtig auf uns.

Nach dem Begrüssungszäpfle gab's erstmal eins gegen den Durst und so weiter. Ruckzuck war auch der Grill in Betrieb genommen, man laberte viel Benzin und dabei musste natürlich auch die Kehle feucht gehalten werden. Überflüssig zu erwähnen, wie genial das Hotzenwälder Tier mal wieder war. Spät ging's in die Horizontale, die Nacht sollte kurz werden.

Wie befürchtet, klingelte um 7.15h der Wecker. Unmenschlich, sowas! Der Kaffee floss in Strömen - nicht nur in die Kehlen - so dass wir schon kurz nach 08:00h unsere Kluft übergezogen hatten. Dann nur noch geschwind das Altölbeseitigungsgerät befüllen und volltanken, dann ging's los in Richtung Chalampé. Ich habe die Truppe noch ein wenig im Rheintal rumgeführt, um die verbleibende zeit bis 09:00h sinnvoll zu nutzen. Böse Zungen behaupten, ich habe die unmenschliche Weckzeit noch nicht ganz verarbeitet. Blödsinn! Extrem pünktlich trudelten wir dann am Sammelpunkt an, wo schon Chef, tam, Jottel, und Karl-Heinz auf uns warteten.

Es fehlte aber noch die schweizer Fraktion. Schlechte Kunde kam via tams Handy, dass Joes Kollege sich hingelegt hat und er deshalb zum Le Markstein nachkommen würde. von Marc war nichts zu hören, also bekam er eine Nachricht, dass wir nun aufbrechen. wir machten uns also dran, die Hühner zu satteln, da fragten uns ein paar Demo-Symphatisanten, ob sie sich für die fahrt zum sammelpunkt an uns dranhängen könnten. klar, warum nicht, man ist ja stets hilfsbereit. dummerweise waren wir nach dem zweiten Überholvorgang - als ca. 400m nach dem Chalampé-Treffpunkt - schon wieder unter uns, komisch... egal, die Freude darüber, dass wir ausnahmsweise auf den ersten Versuch den richtigen weg nach Thann gefunden hatten, liess uns wohl den Verlust verschmerzen. Noch unten im Dorf war an der zunehmenden Moppeddichte klar zu erkennen, dass dies kein normal besuchter Vogesenevent werden würde.

Der Einstieg über den Hartmannsweilerkopf kam bei dem endgeilen Wetter erwartungsgemäss gut. Der Schotter, der uns am vergangenen Wochenende etwas Kopfschmerzen bereitet hatte, war nur noch in Spurenelementen vorhanden, also konnte auf nahezu bst-konformes Tempo gegangen werden. Oben am Le Markstein mussten wir nicht lange nach dem Sammelpunkt suchen, ein paar hundert Mopeds, Harleys und Goldwings konnten nicht irren. Also stellten wir uns brav dazu und liessen uns vom Rahmenprogramm belustigen. Da kam z.b. so ein französischer Moppedclubaktivist mit einem Truppenwerbungsformular und meinte, als er unsere Nationalität erkannte "ach ihr kommt aus Deutchland, dann ist das nichts für euch". Europe united rules... oder da war noch der Kaffeefahrtbus, der die Route des Cretes besichtigen wollte. Er hat seine Entscheidung bestimmt noch bitter bereut. Die ersten zwei flics, die sich mit der blauen Dose durch die Massen nach vorne quälten, wurden auch mehr als Erheitung denn als Sicherheit betrachtet.

Kurz vor 11.00h kam irgendwo aus dem vorderen Feld ein Gequäke, das vom Volk offenbar als Startsignal interpretiert wurde. Mühsam und auf den ersten Kilometer mehr als stop and go setzte sich die Versammlung in Richtung Col de la Schlucht in Bewegung. Meist so 3 Moppeds nebeneinander und rege Dynamik in Fahrtrichtung liessen das ganze echt zum Erlebnis werden. Die Dosen, die von dieser Lawine erwischt wurden, spülte es es regelrecht an die Strassenränder. Gut, so muss das sein! Das 2.Gang Leerlauf Tempo brachte völlig neue Ansichten der Landschaft. Die Vogesen bestehen ausserhalb der Ortschaften ja doch nicht nur aus bunten waagerechten Strichen, erstaunlich. Unterwegs stand ein mutiges Kamera-Mädel von France-2 mitten auf der Strasse, theoretisch müsste bst im nationalen Fernsehen zu sehen sein. Chef: hast du deine Jacke während der fahrt offengelassen?

Währenddessen stiess unser Joe dazu, noch rechtzeitig zum Showdown am Col de la Schlucht. Dieser stellte sich als organisiertes Grossstau-Chaos heraus. Von Demo keine Spur, nur Millionen von Moppeds, eine handvoll Dosen und noch weniger flics, die das Gewusel zu ordnen versuchten. Mittendrin tauchte MTL auf, der vom Col des Bagenelles kam, und hielt Smalltalk mit Dirk. Wir beschlossen, uns das Chaos nicht länger anzutun und gleich zum ziel nach Munster abzufahren. Offensichtlich blieb das gros der Demonstranten auf dem Pass, wir waren jedenfalls bei der Abfahrt nahezu unter uns. Eine stinkende CBR 600RR und ein recht wakliger Endurist ärgerten uns ein wenig, aber was soll's.

Unten in Munster wusste dann niemand so richtig, wo's zum Grossevent hingeht, keine Schilder, keine Streckenposten und im Herdentrieb einfach ein paar lokalen Zweirädern zu folgen, brachte auch keinen Erfolg. Schließlich fanden wir den vermeintlichen Zielpunkt der Demo im Zentrum von Munster hinter schwer bewachten und unüberwindlichen Strassensperren. Naja, der Platz war ca. 50*10m groß und bestand im wesentlichen aus 3 Fressbuden und einer handlichen Soundanlage. laufen derartige Grossveranstaltungen in Frankreich anders ab oder hat man sich einfach verkalkuliert? Wir sollten es nie erfahren, denn es kamen im laufe der nächsten 2h keine 100 Leutchen.

Wir entschieden uns für die gepflegte Verköstigungsvariante und nahmen in einer nahegelgenen Kneipe platz. Die speisekarte sah gut aus und der Kellner war auch bemüht, uns die kryptischen Bezeichnungen auf der Karte zu erklären. dann war seine Ausdauer offenbar aufgebraucht, denn für jede folgende Tätigkeit - bis hin zum abkassieren - ließ er sich ausführlichst Zeit. Unsere Geduld und Laune sank proportional zu seiner Motivation und wir waren schlussendlich kurz davor... ach, lassen wir das. Wir brachen also wieder auf. Es war inzwischen 16.30h, Joe, Chef, Jottel und tam machten sich auf dein Heimweg, Karl-Heinz, Dirk, Peter und ich beschlossen, uns noch ein paar nette Strassen vorzunehmen.

Geplant war Hohrodberg - Col des Bagenelles - St. Marie - Col de Fouchy - Col du Kreutzweg - Obernai und via Strasbourg weiter nach Deutschland.

In St. Marie wollten wir Treibstoff fassen, aber haben nicht mit der Heimtücke der Franzosen gerechnet. Sonntags gibt's in solchen Käfern nur Automatentanken und die nehmen keine ausländischen Kreditkarten. Dirk und Peter waren schon auf Reserve, in Ribeauvillé gab's auch nichts, also weiter Selestat. dort gab's endlich Sprit gegen Bares, allerdings glatt 10ct/l teurer als 1km weiter am Automaten. Wegelagerer, elendige!

Nach kurzer Diskussion einigten wir uns darauf, über Marckolsheim in den mittleren Schwarzwald zu wechseln und dort noch einige Kurven zu bearbeiten. Also Tiefflug bis Malterdingen und hoch nach Freiamt. Nette Ecke, wenn nicht unsere Strecke durch eine Baustellen-Vollsperrung blockiert war. "Egal", sagte sich GPS-Dirk und nahm die direkte Verbindung zum nächsten bewohnten Fleck. Daraus wurde eine 5km lange Crosseinlage auf einem recht übersichtlichen Waldweg (aka "Fussweg" in der 278er-Michelin). dort gedeihen inzwischen auch einige säuerliche Wanderer. Weiter geht's bis Welschensteinach und Steinach runter ins Kinzigtal. Dort kündeten Dirks anzeigen wieder von der Ölkrise seines Aggregates. Während der Nachfüllung verabschiedeten wir uns, für Peter und Dirk ging's weiter über Bad Rippoldsau, FDS Richtung GUS. Mich führte es über Triberg, Furtwangen, Titisee, Feldberg, Schönau, Neuenweg und Kandern um 20:30h zurück nach Wintersweiler.

Fazit:
  • schee war's!
  • die Erfahrung gesammelt, dass in .Frankreich die Organisation von Großveranstaltungen offensichtlich deutlich gemütlicher gehandhabt wird als in Deutschland
  • viel geschwitzt (aus verschiedenen gründen... :)
  • 490km, 12h on Tour, 5,5km/100km, Öl: Null, Vorderreifen: auch Null
  • tams Shift-Taste muss erneuert werden

Bilder und Film

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Vogesenrunde am 2003-09-14

Text: tam

Ein traumhaft schöner Tag zum Moppedfahren. 13:15 Uhr fuhren Chef, Karl-Heinz und ich von Chalampe Richtung Westen. Ausnahmsweise haben wir uns auf dem Weg nach Thann nicht verfahren, vielleicht sollte ab jetzt immer eine lime grüne voraus fahren. Eben diese brauchte noch etwas Kraftstoff bevor wir mit Schwung über den Hundsrück, Ballon d'Allsace zum Col du Bramont zur ersten Rast fuhren. Mit Mobiltelefon und Karte koordinierten wir den Treffpunkt am Le Markstein mit Nachzügler Germar. Vom Le Markstein ging's auf sehr viel Splitt nach Cernay runter wieder Richtung Heimat.

Psalm 974 - Oh Heiland lass uns belchenstürmen.

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Das geheime Grillen vom 2003-07-05 bis 2003-07-06

Text: tam

Der ganze Event war so geheim, dass es keinen Text sondern nur ein paar Bilder gibt.

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Megafete™ 2003 vom 2003-06-06 bis 2003-06-09

Text: tam

Eine kleine Zusammendassung der Eckdaten zur Erinnerung, Details gibt's wie immer nur vor Ort.

Abfahrt war am Freitag 16:00 Uhr bei Hans. Beeze' Transporter war traditionell das Taxi für Gepäck und Crossmaschinen. Als ich mit Jürgen punkt vier bei Hans ankam viel mir beim Einladen meines Rucksacks auf, dass ich überhaupt keinen dabei hatte, also kehrt marsch für mich nach Hause um den Rucksack zu holen. 20 Minuten später war ich wieder vor Ort. Beeze, Marc, Jürgen und Chef warteten in Hans' Wohnung auf mich und Tinu, der noch nicht da war aber dafür auf meiner Mailbox seine Verspätung ankündigte. 17:15 Uhr waren dann alle da und wir machten uns auf die Socken. Bis auf Chef, der wegen Magenproblemen kurzfristig absagen musste und wieder nach Hause fuhr.

Auf der A-Bahn kamen wir trotz einigen kleinen Staus recht flott vorwärts, so dass wir gegen 21:45 die MF location in Dreisbach (Westerwald) errreichten. Gerade noch rechtzeitig um bei Tageslicht unsere Zelte aufzubauen. Piller-Beeze und Piller-Marc waren schon da, wenig später kam auch Mounty und bst machte sich an die Vernichtung der mitgebrachten 11kg feinster Rindersteaks. Auf dem Vorplatz Tobisierungen, Benzingerede, das übliche Rahmenprogramm. Das einzig ungewöhliche war das Wetter. Vermutlich ist es immer nur in Worms über Pfingsten mies.

Am Samstag hatten wir eine vorgeschlagene Route auf dem Programm. Tinu hatte die Tour bereits in seinem GPS drin, leider entsprachen die Strecken nicht wirklich dem, was wir erwartet haben. bst Land verwöhnt, außerdem war's doch sehr heiß.

Für den Sonntag beschlossen wir also die Tour nicht zu fahren und statt dessen gleich in's Schwimmbad zu fahren, wo man zumindest für 3.60 Euro duschen konnte. Am Sonntag Abend gab's dann noch einen kräftigen Gewitterregen, der die Temperatur auf ein angenehmes Niveau drückte. Durch die grosse Hitze bereits in den frühen Morgenstunden war im Zelt eh nicht an schalfen zu denken, somit kamen alle wie die Tage zuvor recht früh aus den Säcken um die Heimreise anzutreten.

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Reinheizgebot am 2003-05-03

Text: Jottel HansMan tam

Die Vorhut (von Jottel)

Pünklich um 11:00 war ich am Treffpunkt und da stand auch schon ein einsames Mopped, eine BMW, was sonst. Karl-Heinz war schon da und erleichterte sich und eine Anspannung vor der ersten bst-Ausfahrt. Da nahten auch schon Germar, Ingo und Joe. Nach kurzer Begrüssung und Benzingerede gings los Richtung Schwarzwald.
Die Strecke von Müllheim nach Badenweiler haben wir mit einem kurvigen Umweg über Zunzingen/Britzingen gewürzt, dann ging's über den Blauen Richtung Marzell. Die Strasse war wider erwarten trocken - an den meisten Stellen jedenfalls, und so war gutgelauntes Kurvenschwingen angesagt. Marzell, Wies, Tegernau, Adelsberg, Zell. Von da aus nach Atzenbach, Riedichen, Gersbach, dann das geniale Strässchen Richtung Mounty. Wieder nach Zell, diesmal durch Atzenbach nach Mambach, links ab Richtung Todtmoos - auch ein schönes Stück Landstrasse - runter nach Präg, Schönau, Neuenweg, Ess-Stop im Haldenhof. 3x Spaghetti, einmal SchniPoSa und einmal Kaffee. Nur Kaffee für Ingo, er muss sein Kampfgewicht reduzieren, da er jetzt das schwerste Mopped hat. Nein tam, die 3x Spaghetti waren nicht allein für Joe :)
Dann mussten wir auch schon wieder Gas geben, Kreuzweg, Sirniz, Badenweiler, in Neuenburg das Tanken nicht vergessen, zumal Joe sich wieder einmal sehr spendabel zeigte, ShellCard sei dank. Zurück am Treffpunkt warteten auch schon tam, Chef - mit neuer grüner Japanerin, schlank, beweglich, mit grossem Mund und gefährlichen Augen - Andi und Hans. Nachdem tam seine Duc angeschoben hatte gings los in Richtung Ballons. Aber das ist eine andere Geschichte.

Die Nachhut (von HansMan)

Punkt 13:58 schlage ich in Chalampé auf, nachdem sich die wohnungsinternen Arbeitsabläufe entsprechend optimieren ließen und ich somit nach dem Essen um 13:30 in Hugstetten angasen konnte.
Es folgen in Kürze: Andi, Chef, Joe, Ingolf, Germar, Jürgen, Karl-Heinz und Tam. Dessen Duc muckt, sie hat wohl den Kupferwurm.
Über die Bahn geht's an Mulhouse (mal wieder zuweit) vorbei und nach Thann, wo wir zu deutschen Preisen französischen Sprit fassen und anschließend den Col du Hundsruck in Angriff nehmen. Über Masevaux dann zum Ballon d'Alsace, wo vor mir ein Diversiontreiber aus Aachen in einer scharfen Linkskurve den Notausgang geradeaus nimmt und sein Koffermobil in den Sand schmeißt.
Lange Aufenthalte gibt's eigentlich nirgends, runter nach St.Maurice-s-Moselle, nach Kruth, über den Col de Wabrooo^WBramont weiter auf die Route des Crêtes und zum Markstein. Über den Grand Ballon zum Col Amic, nach kurzer Spalterdiskussion lassen Karl-Heinz und ich uns assimilieren und fahren über den Vieil Armand und Cernay wieder mit zurück nach Mulhouse -> Müllheim. Dort dann noch auf einen gespritzten A-Saft und ein Baguette eingekehrt und e weng dischkeriert. Zum Abschluss begleite ich Karl-Heinz auf den Rebennebenstraßen noch bis FR.
Ich hoffe den anderen hat's genauso viel Spass gemacht, dass alle gesund heimgekommen sind, dass die Daheimgebliebenen gehörig neidisch sind und dass wir das heuer noch ein paar Mal wiederholen.

Die Nachhut (von tam)

Seit der letzten Inspektion hat meine Ducati irgendwie Probleme mit der Elektrik, heute habe ich bemerkt, dass irgendwas mit der Benzinzufuhr nicht stimmt. Aus Zeitgünden reiste ich über A-Bahn zum Treffpunkt, wo von all dem Ärger noch nichts zu bemerken war. Wie gesagt, das elektrische Problem war bekannt und das Anschieben der Ducati habe ich mitlerweile auch gut im Griff.
Bereits auf der Bahn Richtung Thann reduzierte sich meine Vmax stetig bis auf 80km/h. Beim ersten kurzen Stop entfernte ich alle Sicherungen, die nicht unbedingt zum Fahren nötig sind. Hat leider auch nichts genutzt und so stotterte ich zum ersten Tankstop in Thann.
Erfreulicherweise lief die Kiste fast bis auf den Col du Hundsrück wieder ganz gut, um dann wieder jeden Dreh am Gasgriff mit Stottern zu quittieren. Besonders stressig war das in engen Kurven, wenn plötzlich der Schub aussetzt fällt man nach innen um gleich darauf wenn's wieder Saft gibt in die andere Richtung. Aus der Kurve rausbeschleunigen war gar nicht mehr möglich.
Am Col de Bramont war die Mühle so übel drauf, dass ich nicht mal an zwei Dosen vorbei kam, obwohl die mit circa 55km/h nicht wirklich schnell waren. Zum Ärger kam dann natürlich noch Frust dazu. Top Wetter, top Strecke und der Bock spielt nicht mit.
Mehr schlecht als recht spulte ich die Kilometer ab, der Fahrspass war irgendwo knapp unter Null und ehrlich gesagt war ich froh, als wir im 'Mezzo' angekommen sind. Wer mich kennt, weiss wie hart diese Tour für mich war.
Gleich am Montag werde ich mein Töff mit ein paar bösen Worten zu meinem Mechaniker bringen, und ich freue mich trotz allem auf die nächste Runde mit euch und einer gesunden Ducati (oder so).

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Kickoff 2003 am 2003-04-18

Text: tam

Wie üblich war die Koordination spontan und dementsprechend chaotisch. Tinu rief zur Kickoff auf und die meisten sagten gleich ab. Marc schlug vor in der Schweiz zu fahren, Joe bot daraufhin auch gleich ein Frühstück im Bad vor. Am morgen dann klingelt bei mir das Telefon. Tinu gab mir Zeit und Ort des Treffpunktes durch, der beim konspirativen Frühstück vereinbart wurde. Rheinfelden, schweizer Bahnhof, 12:00 Uhr. Bis dahin brauche ich etwa eine Stunde, passt gut.

Dank moderne Telekommunikation fanden wir dann auch irgendwo in Rheinfelden zusammen, weil ich den blöden Bahnhof nicht gesehen habe, obwohl ich direkt daran vorbei gefahren bin. Marc hatte seine neue 50.000er Karte des Basler Gebiets dabei und hetzte uns damit über allerei kleine Strassen. Da die meisten wohl irgendwo bei Kaffee und Kuchen sassen hatten wird kaum Verkehr auf der Strasse, somit kamen wir zügig voran. Rast machten wir stilecht auf dem schweizer Belchen, wo der Koch die zu erwartenden Gäste leicht unterschätzt hat. Spaghetti waren alle, Schweinswürste gab es noch ein Paar, wie wir nach einer guten Stunde erfahren haben. Das Wetter war schön und das Warten hat uns nicht weiter gestört, war doch einiges an Gespächstoff den Winter über angefallen. Vom Belchen aus machten wir uns dann auf den erweiterten Heimweg. Marc ist dann irgewndwann abgebogen, Tinu hat mich dann noch glücklicherweisse in die Nähe der Grenze in Laufenburg gebracht, von dort aus bin ich dann über Todmoos, Schönau, Wieden und Münstertal nach Hause gefahren.

Schade, dass nicht mehr dabei waren.

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Kaffeefahrt 2003 am 2003-03-22

Text: Andi

14.00 trudeln Hans und tam bei mir ein. Nachdem ein defektes Rücklicht an tams Duc festgestellt wurde, ging es auf direktem Weg zu Chef. Natürlich waren wir alle (ausser tam) auf Chefs neue Liebe gespannt. Chef liess sich reichlich Zeit mit dem Helm anziehen, zu sehen war lediglich ein leuchtendes Grün. Dann kam Chef mit geschwellter Brust und seiner Geliebten aus der Garage. Wow, sieht gut aus :) Nach einer kurzen Shooting-Session machten wir uns auf den Weg. Chef führte die Truppe an. Schon auf dem Weg nach Kandern wurde mir klar, dieses Jahr wird sich die Rangfolge bei diversen Ausfährtchen zumindest in einer Position ändern.

Die Anfahrt machte schon Laune, aber vor mir dieses schlanke, gelenkige Biest, hinter mir 2 drängelnde Draufgänger, in diesem Sandwich war mir nicht so richtig wohl zumute. Die Krönung wurde uns aber dann bei Mounty aufgetischt: Bratapfelkuchen, eine "lebende" Feuerwehrtorte, dazwischen ein paar Platten Schieberle...

Mounty, einfach klasse! An dir ist ein Bäcker verloren gegangen.

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Hardware upgrade am 2003-03-01

Text: tam

Der bst Server bekommt die dringend nötige Festplattenerweiterung. Ab sofort stehen uns weitere 80GB zur Verfügung.

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