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Inhalt 2002

SW4 vom 2002-11-15 bis 2002-11-17

Text: tam

Die nette Tradition von YJ in's Leben gerufen sollte fortgesetzt werden. Ein Treffen gegen Ende des Jahres im Südewesten mit Besuch in einem Thermalbad.

Die Location war Dank Hans' früheren Pfadfinder Zugehörigkeit recht schnell ausgewählt. Mittem im Zielgebiet, in den Vogesen nah der drei französichen Belchen, könnte wohl kaum besser passen.

Mounty setzte fix eine geschlossene Mailingliste auf um das nötige in Ruhe zu besprechen. Nachdem die Ecken abgesteckt waren erhielten einige Ausgewählte persönliche Einladungen, die restlichen Plätze wurden an die ersten Meldungen der öffentlichen Einladung vergeben.

Mit dabei waren: aceman, Chef, Germar, HansMan, Ingolf, Joe, Jottel, Mounty, tam, Tinu, YJ, Juergen Ernst Guenther, Manu Meyer, Marc Wieden, Marc Wegener, Phil Herzog, Andreas Portz, Heiko Eckenreiter, Olaf Erkens, Dominic Tanner, CC. Spindler, Mathias "Valpo" Waack, Thorsten "Iwan" Rohde und Freundin.

Freitag Aufbau und Anreise, heisse Gulaschsuppe wartete auf die zum Teil durch Dauerregen ausgekühlten Reisenden. Fröhliche Gespräche bis früh in den Morgen. btw, YJ schickte 1:15 Uhr eine SMS er würde gleich losfahren. Auf Beeze warteten wir leider vergeblich, er hatte sich in England eine fette Erkältung zugezogen. Somit hatten wir prompt 26 Zäpfle übrig.

Nach gemütlichem Frühstück, machten sich die meisten gegen 13:30 Uhr auf den Weg nach Freiburg in's Eugen-Keidel Bad. Joe, Tinu, Olaf, Hans und ich per Mopped, der Rest per Bus und Dose (naja). Ca. 3 Stunden später machten wir uns wieder auf den Weg in's Elsass, wo Jottel bereits den Schwenkgrill für 60 Steaks [tm] angeheizt hat. Zu den Rinderhälften wurden einige Salte und diverse, auch selbstgemachte, Saucen serviert. Gegen Mitternach präsetierte Mounty die süsse Krone der Nacht. Selbstgebackener Calvados Apfelkuchen mit frischer Schlagsahne. Eine wahrer Gaumenschmauss und perfekte Grundlage für das was noch folgen sollte.

Sonntag vormittag Frühstück und erste Aufräumaktivitäten, die ersten Verabschiedungen, manche noch in den Kojen, alles genau so locker und zwanglos wie zuvor.

Was bleibt ist die Erinnerung an ein gelunges Revival, und die Vorfreude auf SW4 2003. Danke an alle die dabei waren, ganz besonderen Dank an die Organisatoren und Mithelfer.

Bilder in der Galerie

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Alpenglühen vom 2002-08-23 bis 2002-08-27

Text: tinu

Freitag: Anreise

Mit einer kleinen Verspätung ™ von 30 Minuten traff ich in der Autobahnraststätte bei Bern ein. Ziemlich genervt wegen den Dauerlinksfahrern mit 110 km/h. Naja. Die BSTler waren schon bis auf Marc und Hans, die erst später zu uns stoßen wollten, versammelt. Nach einem kurzen Hallo ging es dann gleich weiter. Noch eine halbe Stunde auf der Dosenbahn, dann konnten wir endlich ein paar Landstrassen unter die Räder nehmen. Da das Wetter mitspielte und uns wunderschönen Sonnenschein beschehrte, waren der Col des Mosses und der Col de la Croix die richtige Einstimmung auf die folgenden Tage. Bei der Abfahrt vom Col de la Croix erwischte es tam. Nachdem ich selbst und auch Reto hinter mir in einer Kurve nur mit akrobatischen Einlagen und unter zu Hilfenahme der Gegenfahrbahn oben geblieben bin, legte sich tam mit seiner Duc und seiner nigelnagelneuen Alne-Kombi hin. Ihm hat es nichts gemacht, seine Duc aber hatte keinen Bremshebel mehr. Ein suboptimaler Einstig ins BST Wochenende. Nach einigen Abklärungen wurde beschlossen, den Hauptteil der Gruppe ins Hotel zu verfrachten und tam mit Chef hinterherschwuchteln zu lassen. Da es nicht allzuweit von Martigny enfernt war, kamen die beiden nur eine viertel Stunde später an. Auch Hans traff kurz nach uns ein. Von Marc bekamen wir leider eine Absage. Dringende Geschäfte hielten ihn davon ab, zu uns zu stechen.

Nachtessen (1):

Alle, ausser Hans, bestellten das Tagesmenü. Nach einem Salat kam dann ein Teller mit 5 (in Worten fünf) Ravioli darauf. Bei mir waren es sogar nur 4. Nach einer langen Anreise mit Aufregung nicht gerade die erwünschte Portion. Die 5 (4) Ravioli schmeckten gut, füllten aber nur eine Ecke des Magens. Zum Glück kam dann der Wirt mit mehreren Platten Ravioli, so dass jeder genug bekam, wenn es auch nicht gerade üppig war.

Samstag: Tour mit Verzögerungen

Am Samstag konnten wir es etwas gemütlicher nehmen. tam musste ja noch seinen Bremshebel und den Bremsflüssigkeitsbehälter ersetzen bzw. flicken lassen. So gegen 10 Uhr konnten wir doch los und trafen tam mit seinem geflickten Töff an der Tankstelle in Martigny.

An der Stelle vielleicht noch ein kleiner Einwurf ueber das Besorgen des Kupplungshebels.

Die Erste Anlaufstelle war wohl ein Honda Vertragshändler. "Ah non, non.......non non non non non.......... non" das war sein Wortschatz. Tams und mein Französischwortschatz sind bei Gott gering, aber seiner unterbot alles bisher da gewesene. "Nein ich habe keinen passenden Hebel, nein ich habe auch keine Lust zu schauen ob ich vielleicht doch einen hätte, nein ich weiss auch nicht wie man das sonst in den Griff bekommen könnte und da ihr nicht den Eindruck macht als ob ihr mir gleich ein Duzend Motorräder abkauft solltet ihr mich länger aufhalten", dies müssten so in etwa seine Gedanken gewesen sein. Als wir dann doch noch ganz liebenswürdig fragten ob es denn nicht irgend jemand im Ort gäbe der vielleicht den Unterschied zwischen Motorradmechaniker und einem Feigenbaum kenne, war der Herr seinerseits dann doch noch liebenswürdig genug und die Geheimformel zu verraten: "an der zweiten Ampel links, dann sofort rechts und dann beim Kreisverkehr". Ein Wunder, den Wortschatz also spontan um mindestesns 1200 % erhöht. Man muss eben nur liebenswürdig sein.

Immerhin war seine Wegbeschreibung richtig, und so standen wir also auf dem Hof eines waschechten französischen Mopped Mechanikers. Es herrschte eine gewisse Lässigkeit. Es war so eine Mischung aus Werkstatt, Louvre und gut sortiertem Schrottplatz. Anfang Schnell den Behälter abgeschraubt und mit seiner surealistischen Lötlampe die er zuvor am Schleifstein schliff verklebt und wieder angebaut. Warum er die schliff weiss ich auch nicht, aber wahrscheinlich bin ich deshalb auch nur Optio, er aber Zenturio. Ich bin sicher das war einer der Menschen denen man einen Eisenklotz und eine Feile hin legt und die dann daraus ein Motorrad feilen können.

Via Champex ging es dann den Grd. St. Bernard hoch. Kurz nach der Passhöhe, nach einem kurzen Halt, merkte Mounty, dass er seinen Rucksack an der Tanke in Martigny vergessen hat. Dort hatten Jürgen und ich uns noch voller Respekt über die Packungskünste desselben (Mounty nicht der Rucksack) unterhalten. Mit so einem kleinen Tankrucksack alleine ins Wochenende, wow! Mounty also wieder die ganze Strecke zurück, der Rest ins Restaurant. Zu dem Zeitpunkt fing es zum ersten mal an zu Regnen. Bis Mounty zu uns sties, war das aber wieder vorbei. Über den kleinen St. Bernard konnten wir es richtig gut laufen lassen. Die Strasse war trocken, der Verkehr gering. Der Weg zum Col de la Madeleine hoch konnten wir leider nicht wie geplant fahren, da irgendeine Grossbaustelle die Strasse versperrte. Da ich aber die Schilder unten im Tal nicht so genau betrachtet hatte, merkten wir es erst kurz vor der Baustelle selber. Wieder eine Verzögerung. Kurz vor der Passhöhe kam der Regen. Meine Prognose, dass dies ein grösseres Regengebiet sei, bestätigte sich nicht. Also konnten wir auf der Passhöhe den Gummi wieder ausziehen. Es wäre nicht wirklich nötig gewesen, ihn überzuziehen. Pech. Da die Zeit schon weit fortgeschritten war, nahmen wir den direkteren Weg über den Telegraph und den Galibier. Wunderschöne Pässe mit trockenen Strassen, was will man mehr?! Die Strecke zwischen dem Col du Lautaret und Briancon konnte dann im BST Marschtempo zurückgelegt werden. Beim Tanken in Briancon holte uns der Regen wieder ein. Kein Problem eigentlich, wir waren ja weniger als 1 km vom Hotel. Dort, im Hinterhof, erwischte es Germar. Bei Halten setzte er seinen Fuss unglücklich auf eine Metallplatte, rutschte weg und legte seine VFR auf die Seite. Dummerweise brach ihm dabei der Kupplungshebel ab. Und das am Samstag Abend in Frankreich.

Nachtessen (2):

Kurz gesagt: purer Nepp. Die Pizzen waren schlecht. Das Bier zu teuer. Diverse Sachen waren nicht mehr erhältlich. Die Bedienung schlecht. Einzig Hans und ich hatten ein Fondue, welches in Ordnung war.

Sonntag: Tour ohne Sicht

Germar konnte Sonntagmorgens niemanden in Briancon finden, der ihm mit einem Kupplungshebel aushelfen konnte. Auch der Roller des Hoteliers war nicht zur VFR kompatibel. Also ging es ohne ihn weiter. Auch Mounty verabschiedete sich. Er musste am Montag schon wieder arbeiten. Mit seinen abgefahrenen Reifen wäre er auch nicht bis nach Barcelonette und zurück gekommen. Den Col d'Izoard konnten wir noch im Trockenen geniessen. Da dieser, seit dem ich das letzte mal dort war, gut ausgebaut wurde, war fröhliches Heizen angesagt. Den nächsten Pass, den Col Agnel, ging es dann weniger schnell hoch. Zuerst kamen die nassen Strassen, dann der Nebel. Oben auf 2748m sah man nichts von dem tollen Ausblick bei schönen Wetter. Kurz ein paar Pullover untergestreift und weiter ging es. Die Sicht wurde immer schlechter. Das das Visier anlief half auch nicht wirklich. Nach ein paar km waren wir, wenn auch nicht auf trockenen Strasse, so doch wenigstens aus den Wolken heraus. In Sampéyre kam dann der Regen. In Gummi gehüllt ging es über den Colle di Sampéyre. Auch dort wieder dicker Nebel. Dazu kamen dann noch sehr enge Strassen. Eine ziemliche Schinderei. Auf der anderen Seite fuhren wir durch das Vale di Elva. Eine Orgie von Kurven und Gallerias in einer Schlucht. Der Regen hat uns dort ein wenig in Ruhe gelassen. Für trockene Strassen hat es trotzdem nicht gereicht. Die anschliessende Strecke via Marmora über den Colle d'Esischie, Colle dei Morti und Colle Valcavera nach Delmonte werden wohl die meisten nicht so schnell vergessen. Der Weg hoch zum 1. Colle ist schlicht und einfach endgeil. Zumindest für die Fahrer von Nicht-Sportlern. Eng, sehr kurvig, schöne Landschaft, Dreck, Kies, Schlamm und Schlaglöcher. Trotzdem kamen auch tam und Jürgen gut hoch. War sicher nicht ganz einfach für sie. Die nächsten beiden Colle wurden dann wieder im dicken Nebel genommen. Sicht gegen Null. Geregnet hat es auch. Es ein nervenaufreibender Blindflug. So nervenaufreibend, dass tam in den Schwuchtelmodus (auch Vmin Modus genannt) geschaltet hat und uns eine viertel Stunde in Delmonte warten liess. Der nächste Colle di Lombarda sah von unten etwa gleich Wolken verhangen aus, wie die vorhergehenden. Wir beschlossen daher, den direkteren Weg über den Col de Larche zu nehmen. Eine gute Entscheidung, da die Strasse auf der nördlichen Seite trocken war und die weitgeschwungenen Kurven eine zügigen Schnitt zuliessen. In Barcelonette holte uns der Regen wieder ein, was aber für den Tag keine Rolle mehr spielte.

Nachtessen (3):

Ahhh, endlich! Da wir das Hotel mit Halbpension nehmen mussten, blieben wir im Hotel. Schon um 18 Uhr waren alle um den Tisch versammelt. Essen gab es erst um 19 Uhr 30. Mit viel Benzingerede ging die Zeit einigermassen schnell vorbei. Das Essen war gut bis sehr gut und sehr reichlich. Wir haben uns ziemlich vollgestopft, da jeder beim 1. Gang in Anbetracht der Erfahrungen, die wir in Martigny und Briancon gemacht haben, schon zugeschlagen hat. Es gab aber noch weitere 4 Gänge. Zum Schluss war es ein harter Kampf, aber ein echter BSTler gibt nicht auf.

Montag: Heimreise HansMan, aceman, Chef, Jottel und tam

Bis Grenoble hat es elendig geschüttet, kurz danach hatte es aufgehört zu regnen und wir stärkten uns für die grosse Dosenbahn Attacke. Danach gibt's nicht mehr viel zu berichten. Fahren und tanken.

Montag: Nass

Nur Joe, Ingolf und ich hatten das Privileg bis am Dienstag Alpen glühen zu können. Der Rest machte sich auf den feuchten Heimweg. Wir drei fuhren über den Col de la Cayolle Richtung Süden. Für mich ist der Cayolle, egal bei welchem Wetter, einer der schönsten Pässe in den Seealpen. Bei leichtem Nieselregen war er nicht unangenehm zu fahren. Im Süden hörte es sogar auf zu Regnen. Wohl nur um richtig Anlauf zu nehmen. Wenige Meter nach der Abzweigung zu Col de Champes fing es an zu regnen. Ein paar Meter weiter fing es an zu schütten. Noch ein paar Meter weiter fing dann der Kies auf der Strasse an. Gewisse Ducati Fahrer (ich will keine Namen nennen) hätten wohl keine Freude daran gehabt. Auch der Col d'Alos wurde im Regen genommen. Kaum waren wir beim Mittagessen, kam die Sonne durch. Wir liessen uns davon nicht stören und haben ein hervorragendes Mittagessen genossen. Pünktlich, als wir aus dem Restaurant kamen, fing der Regen wieder an. Daher ging es über die Route Napoleon nach Grenoble. Kurz vor Grenoble durften wir endlich ein paar Sonnenstrahlen geniessen. Den Rest des Tour fuhren wir, wie geplant, an der Chartreuse entlang.

Nachtessen (4):

Das Beste zum Schluss. War das Essen am Sonntag Abend schon gut, so war das Essen am Montag Abend hervorragend. Mein Stück Fleisch war zart und genau richtig durch. In Frankreich nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit.

Dienstag: Tour nach Plan

Der letzte Tag begann verheissungsvoll. Die Sonne war endlich wieder mal in voller Stärke da. Auf kleinen und kleinsten Strässchen ging es durch den Park Mnt. du Grande Colombier. Da der grösste Teil der Strecke trocken war, konnten wir die Fahrt in vollen Zügen geniessen. Gegen Ende des Tages kamen wir in zwei kurze Regenschauer. Da wir uns aber geschworen hatten, an dem Tag keinen Gummi anzulegen, standen wir die paar Minuten mannhaft durch. Der Dienstag war der einzige Tag, an dem wir die geplante Tour abfahren konnten. Die Strecke war mir nicht bekannt. Mich hat es daher sehr gefreut, dass sie sich als so schön herausstellte, wie ich es mir vorgestellt hatte. Zu dritt kann man auch einen guten Schnitt erreichen, vor allem, wenn alle gleich zügig unterwegs sind. Von la Cure aus fuhren wir auf möglichst direktem Weg Richtung Heimat. Durch das Valle de Joux, via Orba nach Yverdon. Von dort auf die Dosenbahn. Im Grauholz nahmen wir noch einen letzten Kaffee. Danach ging es für jeden von uns direkt nach Hause.

Fazit:

Scheeee wars. Es hat mir riesigen Spass gemacht. Trotz, oder vieleicht wegen, all den kleinen Widrigkeiten, wird mir das Alpenglühen MMII nicht so schnell aus dem Sinn gehen.

PS Mounty sollte sich überlegen eine ausfahrbare Hundeleine an seinen Rucksack zu binden.

PPS Mounty: Zutreffendes ankreuzen:

Der Reifen hat noch Profil für 500km:
[ ] Du gehst auf eine Tour mit 1400km, ohne den Reifen zu wechseln
[ ] Du wechselst den Reifen und gehst dann auf die Tour

Falls du Schwierigkeiten hast, werden wir dich gerne beraten.

PPPS Ducatis haben keine Probleme mit engen, schmutzigen und nassen Strässchen im Nebel. Ducati Fahrer dagegen schon *eg*

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Chef liegt ab am 2002-07-12

Text: chef

Man denkt immer, der Chef liegt ja eh nie ab - weit gefehlt.

Am Freitag war ich unterwegs ins Saarland zu meiner Schwester. Zwischen Merzig und Besseringen auf der B51 war es dann soweit.

Ich fahre so vor mich her, denke nichts böses, da kommt von rechts ein Karmann Giha, so heißt das Auto wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Schönes Auto. Gefahren von einer ziemlich alten Dame, schätze so um die achtzig Lenze jung. Ich war auf der Vorfahrtstraße. Wäre sie einfach raus gezogen, wäre alles halb so schlimm gewesen, dann hätte sie mir eben die Vorfahrt genommen und mir hätte es dicke gereicht. Aber sie hielt erst an und kurz bevor ich vorbei fahren wollte zog sie dann doch raus. Herrlich wenn man so am bremsen ist, dass sich das Hinterrad trotz 280 kg überlegt, ob es nicht abheben soll.

Na ja, von rechts rollte sie auf mich zu, links war der Gegenverkehr. Am weichsten sah dann doch noch die Frontseite des Autos aus. Zum Glück bekam ich das gröbste abgebremst. Muss sagen, die Vorderbremse meiner Susi ist noch nicht die schlechteste. Zum Schluss krachte ich ihr dann in die Ecke, Stoßstange und Ecke eingedellt. Ich flog vom Moped, es viel nach rechts.

Dann kam die Polizei. Außer der Dame sahen alle anwesenden die Schuldfrage eigentlich als geklärt.

Dann nahm der Abschleppdienst mein Moped mit, der war gerade da ums Eck. Am nächsten Tag rief ich bei dem an, und sagte dass ich seinen Gutachter nicht wollte, der Laden war mir zu sehr Schrotthändler und zu wenig Werkstatt, deshalb wollte ich zu einer Vertragswerkstatt. Wie sie merkten dass da kein Geschäft nachrollt war es bei denen mit der Freundlichkeit vorbei. Ich sagte sie sollen mein Moped nach Losheim fahren, dort ist eine Suzuki Werkstatt. Man sagte mir, das geht dann aber erst am Montag, wir sind gerade bei einer Bergung. Ich fragte mich wieso eine Bergung über zweieinhalb Stunden gehen soll, aber nichts zu machen. Ich rief den ADAC an und klagte mein Leid. War nicht ganz einfach da jemanden ran zu bekommen, der sich verantwortlich fühlte, schließlich aber doch. Die riefen dann einen anderen Abschleppdienst an, und die brachten dann meine Susi nach Losheim. Der erste Abschleppdienst schaute nicht schlecht. Ich wollte das nicht ohne ADAC machen, damit ich notfalls nicht auf den Kosten sitzen bleibe. Werde dem ADAC aber noch anrufen und sagen sie sollen die Kosten auf die Dame abwälzen, alles was recht ist.

Der Susi Mechaniker bog meinen Gasgriff gerade und fuhr Probe. Er sagte das Moped ist fahrbereit. Das ersparte mir den Mietwagen. Ich wollte aber nicht losfahren ohne Gutachten, was wenn mir auf der Heimfahrt noch jemand rein fährt? Der Schuler (so heißt der Laden) war sehr nett und rief einen Gutachter an, den er kannte. Zu dem fuhr ich dann und der machte mir trotz Samstag Mittag ein Gutachten.

Mein Motorrad ist wie ich finde erstaunlich wenig beschädigt. Einfach wie umgefallen, nicht mehr. Da zeigt sich mal wieder dass ein Motorrad aus einem Guss durchaus auch seine Vorteile hat, der Hauptschaden war am Auto.

Trotzdem beläuft sich der Schaden bei mir kostenmässig über 1000 Euro schätzte der Schuler. Jetzt hänge ich mich ans Telefon und rufe den Anwalt an, ich rief nämlich vom Gutachter aus noch mal die Gegnerin an, dass sie endlich ihre Versicherung rausrückt, was sie aber nicht tat. Der Gutachter meinte das wäre kein Problem, wenn sie ein Nummernschild hat, hat sie auch eine Versicherung, außerdem hat die Polizei ja alles aufgenommen, ich sehe da kein Problem. Ist also alles im Lot.

Ach so, fast vergaß ich: ich flog ziemlich weich, habe mich gar nicht verletzt. War echt ein sanfter Abstieg, und mein Lederkombi scheint auch unverwundbar, bin mehr gerollt als geschliffen. Ihr müsst also noch eine Weile mit mir leben :)

Das beste war noch ihr Kennzeichen: MZG-EX-33, wenn man wie ich 33 ist findet man das erst mal gar nicht witzig, später dann schon.

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bst@MF-XP vom 2002-05-17 bis 2002-05-20

Text: hansman

Freitag, 13:15 Uhr

Etwas verfrüht rollt Reto in den Hof. Wir sitzen noch beim Essen, macht nichts, Tobias grinst ihn an und schleppt ihn kurz darauf ins Kinderzimmer zwecks Vorstellung seines Spielzeugsortiments. Die anderen kommen "dernandernach", das Beezemobil schluckt das Gepäck, ich verabschiede meine Familie ins Pfingswochenende bei Schwiegermutter in Ravensburg und nach dem Eintreffen von Tinu und allgemeinem Tanken bei Shell (leider ohne Joe's Kundenkarte) starten wir ca. 14:30 ab Holzhausen.

Über Marckolsheim und Sélestat an den Rand der Vogesen, via Barr und Brumath westlich um Strasbourg herum und dann über Haguenau und Wissembourg betreten wir in Schweigen pfälzischen Boden. In der Landauer Gegend wird die Dosenbahnvariante präferiert und wir laufen schließlich im gemäßigten Herbrennmodus so gegen 19:00 (?) auf dem Reitplatz ein. Ankommbier, Zeltaufbauen, das übliche halt.

Samstag

Gegen Mittag entsteht dann doch der Wunsch, nicht den ganzen Tag dazusitzen und zu reden (obwohl auch das in aller Ausführlichkeit echt klasse ist) und wir nehmen unter Tinus engagierter Führung die von McB ausgearbeiteten Roadbookstrecken zum Johanniskreuz unter die Räder. Wir, das sind tam, Tinu, Tom Dott und HansMan sowie zwei Ostfriesen (Malte mit einer blaugelben K1 und Hilko mit einer R100G/S mit Luft in der Bremse). Reto nimmt eine Gras-bedingte Auszeit und die Crosser gehen halt crossen.

Einhellige Meinung: die Straßen im Pfälzer Wald sind zwar nett, aber die BSTler habens generell gerne eine Spur winkliger. der Heimweg zum Schluß über die Bahn, mit Rückenwind und Gefälle rennt die Alp auf Sigma-gemessene 183km/h. Wow, denke ich, aber dann gucke ich auf den Drehzahlmesser - und gehe wieder vom Gas.

Der Abend wie immer, die Steaks waren btw. erste Sahne, aber wem erzähl ich das. Mounty ist gekommen und hat Brot ™ dabei.

Sonntag

Heute kommen wir schon um 12:00 los und fahren zu fünft (Tinu, tam, HansMan, Mounty und Ulrich Gunkel auf ZZR600) in den Odenwald. Maximale Kurvenüberdosis, hier passen uns die Kurvenradien und Straßenbreiten besser und der Wirt in der Spinne in Wald-Michelbach schnitzt ordentliche Rouladen und Stramme Mäxe. HansMan macht dann noch den obligatorischen Pflichtbesuch bei Mutter Friedlaender in Weinheim, der weitere Verlauf des Abends ist nicht besonders erwähnenswert.

Montag

Nach Packen und Helfen gehen wir gegen 13:00 auf die Bahn und sind nach knapp zwei Stunden wieder in heimischen Gefilden. das übriggebliebene Grillfleisch wird am Abend noch in tams Garten von tam, Corinna, Manu, JL und HansMan einer bestimmungsgemäßen Verwendung zugeführt.

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Kickoff 2002 am 2002-04-28

Text: yj

Ich muss schon sagen, Fahren mit den Belchenstürmern hat einfach ne ganz besondere Qualität; mitten in einem Haufen von Heizern, die genauso Sinn - und Angstbefreit am Kabel zupfen können, wie man selbst, durch den Schwarzwald zu brettern bis die Reifen Schuppen werfen sämig glänzen beim Einlenken... hachja. Hat halt einfach was für sich.

Kein Mitleid mit den daheimgebliebenen.

die Route: (Anfahrt zum Wiedener Eck bei mir wie folgt: Schwaderloch/Albbrucker grüne Grenze, dann Albtal hoch, St.Blasien, Todtmoos, Weissenbachsattel, Utzenfeld, Wiedener Eck).

Ein kleine Gruppe traf sich vorher noch bei Mounty zum hervorragenden Frühstück mit allem drum und dran um danach gestärkt und überpünklich am Treffpunkt einzutreffen.

Vom Eck runter nach Utzenfed, rüber nach Präg, Bernau, Menzenschwand-Vorderdorf, Äule, Schluchsee (Tränke für ein paar der Reittiere, Rothaus, Steinasäge und dann das Steinatal runter bis Tiengen. Erneut Tiere tränken, dann nach 1/3 der Schlücht-Tal-Strecke in Witznau einkehren.

Rauf nach Grafenhausen dann auf Umwegen, ab Rothaus dann hinter Hansman her nach Faulenfürst und wieder zurück nach Schluchsee. St-Blasien - Todtmoos und Wehratal folgen, wo sich die Gruppe dann in grüppchen aufteilte und ich über Bergalingen, Rippolingen-Murg und ein paar Schwenkern über meine Hausberge dann doch noch nach Hause fand.

Feststellugen des Tages.

  • man kann 80km anfahrt zum Wiedener Eck in weniger als 60min erledigen, obwohl man noch nicht ganz wach ist.
  • tams Duc und Jürgens VTR hört man deutlich genug, bevor sie am Wiedener Eck eintreffen
  • Hunde können erstaunliche Strecken auf dem Weg vom Wiedener Eck ins Tal rennend auf der Fahrbahn zurücklegen
  • konfirmandenblasen-grosse Tanks sind besonders unpraktisch, wenn sie auf schwarzen Sportmotorrädern sitzen, die für ihren Durst berüchtigt sind.
  • Der Besitz eines (blauen) Führerausweises sowie einer Triumph Daytona oder einer ZX-9R verhilft trotz sehr kleinen Kennzeichen nicht zu Fahrkönnen, welches über "aufreissen auf der Geraden" hinausgeht. Freundliche Grüsse an die beiden Zürcher Sportbiker (Anm. d. Autors: der Begriff "biker" wurde hier mit voller Absicht gesetzt).
  • Grünweiss-Schwarze Lederkombis sind spritzwasserfest (gell, Chef?)
  • Mineralwasserflaschen im Tankrucksack sollten bei Belchenstürmer- Ausfahrten Stilles Wasser enhalten.
  • Sauce Bearnaise/Hollandaise und die Sahnesauce für ein Zürcher Geschnetzeltes kann man theoretisch auch so zubereiten, dass keine Fettaugen drin schwimmen. Freundliche Grüsse an die Küche des Gasthauses in Witznau.
  • auch Umleitungen führen bisweilen auf interessante Strecken, besonders im Raum Ühlingen.
  • beim Wiederaufstieg auf die windigen Schwarzwaldhöhen macht sich eine Sozia nicht nur als Anpressdruckvergrösserer, sondern auch als Rückenwärmer positiv bemerkbar. Dank an Nicole.
  • Hansman kann beim Vorausfahren eine verfl**** zügige Linie vorlegen. Mein lieber Herr Gesangsverein!
  • im unteren Wehratal hängt dort, wo der Autor 1999 seine Twin im rechts-links-Knick in der Felswand versenkt hat, heute ein "kurvenpfeil" in rot-weiss. Gruss an alle anderen, die sich dort wohl auch ein paar Kratzer oder mehr geholt haben ...
  • Wehr ist mit seinen Baustellen nicht wesentlich übersichtlicher geworden, aber die Strecke nach Bergalingen hoch hat ihren Reiz noch nicht verloren.

Kurz: geil war's. Dank an die Twin, dafür dass sie heute so beeindruckend gut gerannt ist. Und an euch alle, für nen tollen Tag!

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Webalizer am 2002-04-04

Text: mounty

Auf der elfuhr läuft nun auch der Webalizer. Das ist ein Werkzeug, das eine Auswertung des Datenverkehrs einer Webseite macht und grafisch aufbereitet. Die Aktualisierung der Daten findet täglich statt.

Wer sich das angucken möchte, möge diesem link folgen: http://belchenstuermer.de/webstat/USER/

wobei USER für euren Nick steht, so wie er auf der HP eingetragen ist. Für die eigentliche Belchenstürmer HP ist dieser link zuständig: http://belchenstuermer.de/webstat

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Was lange währt, wird nun jetzt endlich gut am 2002-03-28

Text: mounty

Wie ich gestern schon anklingen lies, ist der qmailer nun auf der elfuhr am Laufen, ebenso das Webmail.

Wenn Ihr nun auf Euer Postfach via Browser zugreifen wollt, dann folgt diesem Link: https://belchenstuermer.de/mail Es werden dann zwei Links präsentiert, der obere führt zu einem Login-Fenster, mit dessen Hilfe man sich bei seinem Postfach anmelden kann.[1] Der untere führt ebenfalls zu einem Login-Fenster, wo man dann diverse Parameter seines Postfaches einstellen kann.[2]

Die User-ID setzt sich folgendermaßen zusammen: zuerst kommt der Nickname dann kommt das "@" dann die Domain belchenstuermer.de (oder .ch, das geht auch)

Das Ergebnis sollte dann z.B. so aussehen: mounty-at-belchenstuermer.de

Das Kennwort ist dasselbe wie das, was ich Euch schon für den ssh/ftp login gemailt habe.

[1] Das Webmail-Interface

War der login-Vorgang erfolgreich, könnt Ihr nun empfangene emails lesen, beantworten, löschen, weiterleiten, wasauchimmer, oder neue schreiben etc.
Ihr solltet aber als erste Amtshandlung auf den Link Einstellungen (zu finden oben links) klicken, um die persönlichen Einstellungen zu kontrollieren und ggf. abändern.
Mit Abmelden loggt Ihr Euch wieder aus.

[2] Das Admin-Interface

Das Einloggen funktioniert genau so, wie vorhin beim Webmail. In diesem Teil könnt Ihr z.B. einen Autoresponder einrichten oder eine Weiterleitung auf eine andere email Adresse.
Was noch nicht geht, ist, dass Ihr selbst einen Alias einrichten könnt. (Alias: zwei oder mehr email Adressen, die auf ein Postfach zeigen). Falls Ihr sowas braucht, schickt mir 'ne mail, ich richte dann den Alias ein. Auch ein weiteres Postfach ist kein Problem. Mail an mich genügt.

[3] SMTP after POP

Das lag besonders tam am Herzen. ;-) Und das geht seit heute auch.
SMTP after POP bedeutet, dass Ihr über den smtp-server mail.belchenstuermer.de (oder .ch) emails wegschicken könnt, _nachdem_ Ihr Euch einmal via POP3 angemeldet habt. (Ihr habt einmal mit Eurem email Programm die email von pop3.belchenstuermer.de abgeholt) Ihr habt dann 15 Minuten Zeit, mit dem Versand der email(s) zu beginnen, bevor die Tür wieder zu ist. Falls das zu kurz sein sollte: mail an mich.
Die User-ID für POP3 ist diesselbe, wie oben beschrieben. Das Kennwort ist auch das gleich.

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Kaffeefahrt 2002 am 2002-03-16

Text: tam

Ganz kurzfristig haben wir eine Kaffeefahrt zu Mounty organisiert. Tinu, Chef, Jottel, und ich trafen uns zur besten Kaffeezeit in Hasel bei Mounty um die Reste von einigen Geburtstagskuchen zu verspeisen. Auf Wunsch gab's auch grünen Tee, der soll ja etwas mehr Grip haben.

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bst zieht um am 2002-01-26

Text: tam

So, nun ist es soweit. Nach langer Vorbereitung hat bst einen eigen Server bei ROL Online. Durch eine Hardware Spende von Ingo und dem Engagement von Mounty ist es gelungen, einen eigenen Server mit allem drum und dran aufzubauen.

Jottel hat die Domain belchenstuermer.de auf Regio Online AG übertragen, ausserdem hat Tinu noch die Domain belchenstuermer.ch reserviert, die genau wie ihre .de Schwester auf diesen Server zeigt.

Auf dem Server stehen für alle Belchenstürmer eine eigene Subdomain mit Webspace, PHP4, MySQL Datenbank, Mail und FTP zur freien Verfügung.

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