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Inhalt 1999

SWII vom 1999-10-22 bis 1999-10-24

Text: YJ

Nachdem ich mich in der Badewanne aufgewärmt habe und die weltbesten Käsespätzle der Welt gegessen habe will ich kurz zusammenfassen. Obwohl SWII kein bst event ist, waren doch einige bst-ler anwesend, deshalb auch an dieser Stelle ein Minibricht.

Jürgen und ich sind erst Samstag gegen 10:30 Uhr los. Haustrecke, dann St. Blasien, Todtmoos, Albtal. Bei Albruck über den Rhein, in der Schweiz dann direkt Reinach angesteuert. Temperatur ca. 12°C, neblig, zum Teil ordentlich Laub auf nasser Strasse.

In Reinach hatten wir dann Probleme das Pfadiheim zu finden, weil Jür^H^H^H einer von uns die Wegbeschreibung vergessen hatte. Nach einer halben Stunde haben wir an einer Tankstelle Hans getroffen, der uns dann freundlicherweise den richtigen Weg wies.

Die meisten sind bereits am Freitag nach Reinach gefahren, so dass der Parkplatz schon gut belegt war. Für den weichen Untergrund lagen perfekt vorbereitet schmale Bretter bereit, damit der Seitenständer nicht einsinkt. Abrödeln und eine Lücke in den begrenzten Räumlichkeiten der Nachtlager suchen, Begrüssung. Bis auf eine Hanvoll sind dann alle anderen in's Thermalbad. Wir tranken Kaffee und asen später ein Schnitzelweckle. Als die Bader wieder zurück kamen verlief der restliche Abend streng nach Plan. Chääsfondü, Bowle und andere Getränke, Verleihung der Geschenke Mohrenkopfschlacht mit anschliessendem Putzen, Benzingerede bis in die frühen Morgenstunden.

Nach viel zu kurzer Nacht frische Hörnli und Kaffee zum Frühstück sind Jürgen, Hans und ich dann Richtung Heimat gefahren. Hans hat uns mit seiner CDI Einheit in Schopfheim noch kräftig hergeschraubt.

Fazit: Einige Leute kennengelernt, alte Bekannte wieder mal getroffen, perfekt organisiert. Danke an Marc und alle anderen die geholfen haben. RIP.

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Hoope II vom 1999-09-22 bis 1999-09-26

Text: Beeze

Die blaue Rennsemmel steht wieder bei den Pfadis, Marcs und Astrids Moffs sind wieder in .ch, damit ist Hoope II für mich endgültig beendet. Wie alles begann: Mittwoch 19:00 das blaue Pillermobil holen, schnell in's .ch Paralelluniversum rüberbeamen und Marcs und Astrids Moffs einladen. Naja, schnell ist anders, um 23:00 bin ich wieder daheim.

Do: 18:00, die Eisenharte in die Dose stopfen, 3 Pavillions, Grill, Kühlbox, 2 Harassen Rothaus und noch div. unwichtiges Kleinzeug was man halt so für 2 Tage Hoope braucht, Extremedosenstopfing (TM) halt. Um 20:00 südbadischer Sommerzeit brechen wir auf um nach ziemlich genau 500m in einen gigantischen Wolkenbruch zu kommen. Naja, der legt sich Gottseidank rasch und so ab Karlsruhe ist's trocken. Pünktlich um 05:10 und nach 888km schlagen wir in Hoope auf. Noch schnell ein Bierchen und eine Ziggi, dann noch 3 ½h Schlaf. Um 09:00 treibt mich die Sonne aus dem Schlafsack, erstes Hallosagen, die bekannten Gesichter begrüssen.

Frühstück, V-reifen wexln, Vollsinter drauf und noch schnell 5-6 Runden auf der Crossstrecke. Wow, frisch geschoben und ultragriffig, da ging gleich zur Begrüssung mal Schräglage bis zum Lenker, selbstverständlich ohne Anlieger :-) Blieb aber alles heil, irgendwie muss ich mich wohl immer erst mal auch ganz körperlich ner neuen Strecke nähern.

Am Nachmittag dann die Endurostrecke inspiziert. Ist erheblich kürzer als das letzte mal und durch die Trockenheit auch viel schneller. Astrid und Marc machen sich auch mal auf die Crossstrecke, doch Marc musste draussen bleiben, der Typ vom Hoopepark meinte, Marc würde mit der AT die schönen neuen Tablekanten schleifen. Astrid lässt es ordentlich krachen, Steffen wird ganz blass als er erfährt, dass sie erst seit 2 Monaten Mopped fährt und hier das erste mal Offroad unterwegs ist. Wenn wir 3 Tage geblieben wären hätte sie ihn wohl hergebrannt :-) Am Abend mache ich noch einen ordentlichen Highspeedcrash auf der Crossstrecke, der Schalthebel nimmt's mir krumm, meine linke Hüfte nimmt meinen Abendzustand vorweg, sie ist blau. Der Abend wird dann doch erheblich länger als geplant, naja fahrn wir halt mal wieder etwas verkatert:-)

Samstag: D-Day, Proberunde vor dem Rennen zeigt, dass meine Schalthebelreparatur vom Vorabend Schø#sse war, also 30 min vor dem Crossrennen noch schnell den Ersatzhebel montiert.

11:45 Start zum Crossrennen, ich komme gut weg, muss mich in der 1. Runde von Kay herbrennen lassen, der schlecht gestartet war. Das wars dann auch, wissend das ich das Tempo von Chris, Thorsten N. und Kay eh nicht gehen kann, fahre ich das Rennen auf sicher nach Hause und werde als 4. abgewunken. Marc wird nur 2. in der UBSE-Klasse, er half Astrid ganz gentlemanlike wieder auf's Moff und verschenkte dabei Platz 1. Astrid wurde 2te von 3 in der Damenwertung.

15:00 Start zum 3h Enduro, ich brate als erster drm'ler los, in der 2. Runde lasse ich Kay und Chris vorbei, als Thorsten kommt hänge ich mich hinten dran, umd siehe da, ich kann das Tempo halten. Als ich nach ca. 45 min den Boden inspiziere verliere ich ihn, aber von seiner geilen Linienwahl habe ich genug gesehen um mächtig Kraft zu sparen und Zeit gut zu machen. Zwischenzeitlich haben sich auch Kay und Chris mal mit Bodenuntersuchungen beschäftigt, so dass ich nach einer Stunde immer noch in einer Runde mit ihnenen sein dürfte. In der 2. Stunde packe ich mich gleich 3 mal aufs Maul, immer schön in Kameranähe :-). Leider muss ich nach einem Ablieger auch nen Schrauberstopp machen, der Gasgriff gab isch doch etwas verklemmt und das mag ich als Sonntagscrosser nunmal überhaupt nicht. Hirnlos Vollgas rulez!

Kurzfristig glaube ich allerdings ich bin doch etwas heftig mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen, als ich Marc auf einmal mit der AT in der Sandgrube sehe. Da hab ich ihn zwar schon ein paarmal überrundet, aber jetzt hockt Astrid auf dem Sozius! In der 3. Stunde läufts richtig gut, ich kann Thorsten herbrennen, bin aber überzeugt immer noch eine Runde hinter ihm zu sein, was ein folgenschwerer Irrtum war.

Die Schlussviertelstunde nähert, ich denke mir, verschenke deinen 4. Platz nicht durch irgendeinen Stunt und bin entsprechend vorsichtig mit Überrundungen, so auch mit dieser Diesel XR500 vor mir, als der sie in der fiesen Rille ausbremst brate ich ihm nicht übers Moff sondern will brav aussenrum. Dabei würge ich die TT auf der Kante ab und hocke wie ein gestrandeter Wal auf selbiger. Oben kommt Thorsten mit der Husky angedonnert, sieht uns und brät ob der verblieben Minuten elegant an uns vorbei. Marc hilft mit die Karre flott zu machen, doch Thorsten ist zu weit weg um ihn in der verbliebenen Runde noch einzuholen, vorbei wäre ich wohl eh nicht gekommen.

Im Ziel erfahre ich, dass Chris nach 2h ausgefallen ist und ich dritter bin freu, in die Luft spring und dann, dass Thorsten hinter mir war und ich meinen 2. Platz im Enduro durch meine Schwuchtelei verschenkt habe *mit dem Kopf gegen die Wand schlagend* (in der Gesamtwertung wäre er trotzdem vor mir, da 2ter im Crossrennen).

In Zukunft wieder: hirnlos Vollgas geben :-))

Marc gewinnt mit 15 Runden souverän die UBSE-Wertung, Marc und Astrid die Teamwertung, Astrid wird Gesamtzweite im Ladiescup und meinereiner freut sich wie ein Schneekönig über den 3. Platz in der Gesamtwertung. Damit dürfte BST die Listenwertung für sich entschieden haben! Klar ist, hätten Harry und Chris fahren können wäre ich wohl nur 5. geworden, aber auch das gehört zum 3h Enduro: zuverlässiges Material fahren und so stürzen dass man weiterheizen kann.

Leider erfahre ich auch im Ziel, dass sich Andre Monz einen ziemlich üblen Fussbruch zugezogen hat und noch am selben Tag operiert werden musste. Alles Gute an Andre auf diesem Weg, halt die Ohren steif, TT-Fahrer sind härter als der Rest :-)

Am Abend dann die drm-übliche Fete, würde diese mit in die Wertung eingehen, hätte sich das Gesamtresultat aber mächtig verschoben und ihr dürftet mich mit "euer trunkene Hoheit" anreden. Ist einfach unglaublich wie manch ein harter Mann(TM) abschwächeln kann, gelle Kay :-)) Special thanks an DC, der totz seiner Verletzung diesen Event organisiert hat und es sich nicht hat nehmen lassen 2 Tage selber vor Ort zu sein. Es war wieder superklasse!

Riesendank auch an die ganzen nicht fahrenden Helfer und Herphotografierer ohne die wir auch nix reissen könnten, Namen nenn ich jetzt nicht da ich eh wieder die Hälfte vergessen würde :-) Achja, nach 9 ½h Fahrt sind wir geschafft aber glücklich wieder in Bad Säckingen aufgeschlagen.

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bst² - Sofi-Tour am 1999-08-11

Text: tam

Um 10:30 Uhr Treffpunkt Bahn A5, Raststätte Breisgau-Hochschwarzwald. Beeze, Hanki und Chef sind schon da, Tinu kommt kurz vor 11 wegen elendigem Stau etwas zu spät, aber alles noch im grünen Bereich. Also gleich los Richtung Norden, die verstopfte A5 liess uns keine Zeit und wir wollen doch rechtzeitig zur Sonnenfinsternis den Kernschatten erreicht haben.

In Freiburg dichte Wolkendecke und Regen. 45 (!) Minuten später Ausfahrt Ettenheim, ein kleines Wolkenloch liess die Sonne durch, weiter Richtung Norden alles schwarz. Verständignug durch Gesten und Handzeichen. Blinker rechts und runter von der Bahn. Noch 45 Minuten bis zur SoFi. Erste Blicke durch die Brillen bestätigten das bevorstehende Ereignis. Wir befanden uns noch immer genau unter dem Wolkenloch. Blauer Himmel über uns, alles um uns herum stark bewölkt.

Erst ca. 15 Minuten vor der totalen Verdunkelung war zu sehen, dass die Sonne nicht mehr voll scheint, dabei war sicherlich schon über 80% der Sonne vom Mond bedeckt. Das Licht war eigenartig, ähnlich wie kurz vor einem starken Gewitter. Da wir uns am südlichen Rand des Kernschattens befanden, reichte es nicht ganz bis zur vollständigen Bedeckung, ein ganz kleines Eck war noch zu sehen, aber es war doch schon recht dunkel geworden, und jede(r) war begeistert. Mein Fazit: Es hat ich 100%ig gelohnt, ein wahrlich spektakuläres Naturschauspiel.

Gleich neben unserem Parkplatz war ein »Pizza Hut«, wo nach sage und schreibe einer Stunde Wartezeit die kleinste Pizza der Welt aufgetischt wurde. Eine absolute Frechheit mit 19cm Durchmesser für DM 11.90.

Durch den Schwarzwald, über Freiamt bis Freiburg. Auf dem Schauinsland verabschiedeten wir uns, Chef und ich fuhren den Storen Richtung Münstertal über meterhohen Splitt hinunter gen Heimat.

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Im Frühtau zu Berge am 1999-08-07

Text: tam

Treffpunkt 2, 06.58Uhr MESZ, ich rolle auf den Parkplatz. Ausnahmsweise mal als Erster angekommen. Nach und nach kommen die anderen. Jürgen, der immerhin fast 10km vom Treffpunkt aus entfernt wohnt, kommt als letzter. Um 07.25 Uhr geht's los über die A-Bahn an Mulhouse vorbei nach Thann. In Bitschwiller links hinauf auf den »Col de Hundsruck« Richtung Masevaux. Es begann zu nieseln und von den starken Gewittern gestern war allerhand Gerümpel auf der Strasse. Also obacht! Ich fuhr als erster, danach Tinu. Plötzlich waren wir alleine. Hmmm? Wir fuhren die Strecke zurück und kamen gerade noch rechtzeitig um zu sehen, wie die anderen Michael Sennrichs BMW aus dem Graben hiefen. Der erste bst-Unfall. Beim Umsehen kam Michael von der Strasse ab, und rutschte in den Graben. Gott sei Dank nichts schlimmes passiert. Der rechte Zylinder voller Schmuddel und die Spiegel weg, plus diverse Kampfspuren.

Auf den Schrecken erstmal grand café au lait mit Gugelhupf in Masevaux und abwarten bis der grossen Regen nachlässt.

Weiter ging's auf den »Ballon d'Allsace«, wo zum Regen auch noch recht dicken Wolken zu durchfahren waren. Tiefer, auf dem Weg nach St. Maurice, war die Sicht wieder besser, und im Osten konnte man sogar die Sonne durchblitzen sehen. In Fellering Tankstop, leider fuhr Michael S. trotz Jürgens wilden Gesten am Strassenrand zielstrebig an der der Tanke vorbei. Wir wollten eigentlich über den »Petit Ballon« und dann den »Grand Ballon überqueren« aber auf Grund der Wetterlage beschlossen wir den »Petit Ballon« auszulassen und nur den »Grand Ballon« unter die Räder zu nehmen.

Jürgen und ich machten uns auf die Suche nach Michael S. während Michael und Tinu die Spiegel und Blinker der BMW wieder salonfähig schraubten. Kurz nach Moosch kam uns Michael S. entgegen und wir stiessen wieder zu den anderen.

In Willer sur Thur links auf den Grossen und wieder runter nach Cernay. Mittlerweile schien die Sonne und es war richtig heiss unterm nassen Leder. Auf der Bahn wieder an Mulhouse vorbei nach Müllheim, Badenweiler, wo wir im Café Lämmlin grosszügig bewirtet wurden. Danach trennten sich unsere Wege, und jeder machte sich mehr oder weniger direkt auch den Heimweg.

Soweit waren's 242km die wir mit 70.65km/h Schnitt gefahren sind.

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Erst brennen dann grillen am 1999-06-26

Text: tam

Gegen 14.30 Uhr sind wir bei strömenden Regen das Münstertal hochgefahren. Am Wiedener Eck zogen diejenigen die Regenkombi an, die am Anfang über diejenigen gelacht haben, die den selbigen gleich angezogen haben. Mit kontrolliertem Regendrift und gekonnten Slides brannten wir erstmal alles her was vor uns war.

Bei gleichen Wetterbedingungen fuhren wir bergab nach Utzenfeld. Dort hat es dann aufgehört mit dem Nachlassen des Regens. Weiter über Todtnau, Aftersteg über den Notschrei wieder nach Freiburg runter. Jeder einzeln Meter unter extrem widrigen Bedingungen und bst-Marschgeschwindigkeit.

Kurz vor Schluss meinte einer meiner Zylinder er können die restlichen 2km pausieren, das Geschwuchtel durch Freiburg hat ihm wohl missfallen. Egal. Danach zum Stärken Kaffee und Kirschkuchen von Corinna. Gegen 19.00 Uhr haben wir den Grill angeworfen und den Rost dick mit Fleisch belegt. Damit das Tier besser rutscht gab's Rothaus Pils aus der Flasche und jede Menge small talk.

Gegen ein Uhr zum Abschluss dann mal wieder den Film aller Filme geschaut. Jürgen, Chef und Hans fuhren nach Hause. Tinu wollte unbedingt seinen neuen Schlafsack ausprobieren und übernachtete bei mir im Wohnzimmer auf dem Fussboden.

Nach ausgiebigem Frühstück sind wir dann zu zweit noch durch den Schwarzwald gefahren, immer schön dem Gewitter ausgewichen. Kaffee bei Chef, dann heim zum Wohnen damit sich die Miete rentiert. Trotz suboptimalem Wetter ein überaus gelungenes Wochenende.

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Minifahrt am 1999-06-14

Text: tam

Zum Treffpunkt kamen lediglich Hanki und ich. Dort haben wir ca. 30 Minuten über dies und jenes gesprochen und sind dann Richtung Schwarzwald gefahren. Dort haben wir erstmal Jürgen aufgelesen und haben dann kurz danach Tinu mit seinem Töff-Club am Fusse des Schwarzwalds getroffen. Kurzes Benzingerede, dann weiter Richtung Schoenau. Durch Zell, Hausen, Kandern nach Bamlach, wo wir uns bei Chef mit Kaffee, Kuchen und Eis gestaerkt haben. Dort sind wir dann auch haengengeblieben. Gegen 16.00 Uhr sind wir dann wieder nach Hause gefahren. Nicht viel km, aber trotzdem spassig.

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1. Jahresfahrt am 1999-05-16

Text: tam

Treffpunkt 11:00 Uhr B294 Höhe Waldkirch an der Abfahrt "Kandel".

Strecke grob: auf den Kandel, St.Peter, St.Märgen, Gütenbach, Gutach, Freiamt, Streitberg, Schweighausen, Biederbach, Elzach, Oberprechtal, Schonach, Schönwald, Furtwangen, Neueck.

Schee wars, gescheit rumgebrannt sind wir. Die Sonntagsfahrer waren erträglich und als Slalomhütchen gut brauchbar :-)

Markus hat zum ersten Mal seine BT57 in Fetzen gesehen. (Sorry, no pix)

Strecke: 229km
Schnitt: 73,86km/h
Fahrzeit: 3:06h
Fahrer: Hans, Jürgen, Markus und tam

Schade, dass nicht mehr dabei waren. Wir sollten echt mal auf die Reihe kriegen, solche Sachen geringfügig früher zu planen.

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Retos Unfall am 1999-04-05

Text: aceman

Heute Sonntag - es war ein wunderschöner Frühlingstag wie ihr wohl alle gemerkt habt - war ich das erste Mal mit meiner neuen Ace in deutschen Gefilden unterwegs und habe einen echt guten Run gehabt - die Kurven im Schwarzwald sind halt einfach arschgeil und machen auf'm Knie am meisten Spass :)

Plötzlich ist mir mit 120 Sachen in einer Linkskurve das Vorderrad weggeschmiert (völlig aus heiterem Himmel und nicht einmal in einer Hardcore-Schräglage!) und ich hatte natuerlich keine Chance mehr, den Lowsider zu verhindern. Zuerst bin ich ca. 3m auf'm Asphalt und dann über eine schöne Alpwiese noch ein paar Meter weiter gerutscht - zum Glück ziemlich losgelöst vom Mopped - bis ich zum Stillstand gekommen bin. In der ersten Minute habe ich natürlich geflucht - wie es sich für die feierlichen Ostertage natürlich überhaupt nicht gehören würde - doch dann hatte ich natürlich Freude, dass ich einigermassen unversehrt blieb...

BILANZ:

Motorrad: Linke Seite komplett am Arsch (ganze Verkleidung hin und natürlich ist auch noch der Knubbel am Schalthebel abgebrochen, so dass ich nur noch mühsamst nach Hause fahren konnte!), Tank lässt sich wohl wieder auf Hochglanz polieren und fuer was braucht ein Richtiger Mann [TM] schon einen linken vorderen Blinker ;)

Kleider: Kombi an rechter Schulter und Ellenbogen ziemlich geraffelt und am linken Knie auch ziemlich dünn. Linker Handschuh komplett zerfetzt und linker Stiefel im Eimer

AceMan: Loch im linken kleinen Finger bis auf den Knochen (habe ich im ersten Moment ueberhaupt nicht bemerkt bis das Blut auf meine schoene Ace tropfte!), linker Knöchel verdreht und im Moment fürchterliche Schmerzen und noch ein paar kleinere Prellungen an Schulter und Rücken und zu guter letzt noch eine ziemlich ätzende Nackenstarre. Alles in allem wird's wohl eine Woche dauern und die Sache sollte wieder einigermassen funzen ;(

Für die Bekleidung und das Mopped habe ich eine Vollkasko (ja, in der Schweiz kann sich sogar ein Studi eine VK leisten!) und die Wunden des AceMan wird die Zeit zu heilen wissen...

FAZIT: Ich habe den Schwarzwald bereits tief in mein Herz geschlossen und werde so bald als möglich noch einmal richtig in die Gegend kommen, um das Kurvengewimmel losgelöst von klappernden Verkleidungsüberresten geniessen zu koennen :)

btw: Dies ist _kein_ Aprilscherz und für mich leider bitterer Ernst!

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Marcs Unfall am 1999-04-01

Text: Hanki

ich war vorhin bei Marc im Krankenhaus. Es geht ihm soweit ganz gut. Zu seinen Verletzungen: er hat sich den einen Sitzbeinbogen einseitig gebrochen, das ist der Teil des Beckens, auf dem man normalerweise sitzt. Ausserdem ist an der rechten Hand ein Riss im Knochen, aber lt. Auskunft von ihm nicht so schlimm, dass man operieren muesste. Sonst hat er Schmerzen beim gehen, die Hueftgelenke sind aber in Ordnung, das duerfte wohl einfach vom Aufprall sein.

Zur Erz-Twin: wirtschaftl. Totalschaden; die komplette Front ist Matsch, ebenso saemtliche Plastikteile. Es wird wohl auf ein aus-zwei-mach-eins rauslaufen.

Er liegt in Leuggern im Spital, das ist zwischen Kleindoettingen und Leibstadt, nicht weit zum Rhein/Grenze nach .de, Besuchszeit ist von 13:00 bis 20:00.

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Erste Altherrenrundfahrt am 1999-03-14

Text: YJ

Von Chalampé aus gings erstmal südwärts und dann westlich ab. Tinu führte die Truppe unter geschicktem Auslassen jeglicher grösserer Ortschaften durch Käffer wie Magstatt, Tagsdorf, Hundsbach, Feldbach, Seppois, Courtelevant bis nach Delle an der Schweizer Grenze.

Von da gings weiter der Schweizer Grenze entlang über St. Dizier, Abbévillers, Glay, Blamont, Pierrfontaine, Chamesol und dann der grossartige Abstieg zum Doubs nach St. Hippolyte.

Dort am Dorfplatz mitten in einem sehr grossen und internationalen und Lokal der Motorradszene gab's erstmal Mittagsrast.

Dann dem Doubs entlang, bis nach St. Ursanne in die Schweiz hinein. Auf der alten Bergrennstrecke St. Ursanne-Les Rangiers war freies Blasen angesagt, und nach einem kurzen Abstieg in Richtung Delémont gings dann in Develier wieder links ab nach Norden, nach Lucelle und bis Ferrette. Die D473 brachte uns dann gern Nordwesten zügig vor die Tore von Basel, wo sich in Hesingue die Bande in lockere Verbände aufteilte und heimwärts zu ziehen begann.

So in etwa war das, jawoll. Gute 220km waren das schon. Klingt nicht nach besonders viel, aber Qualität geht bekanntlich vor Quantität.

tams BC800 meint dazu: Wir sind 224km mit 10 Leuten einen Schnitt von 73.4km/h gefahren.

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